26-Jährige mit gefälschten Visumangaben an deutscher Grenze abgewiesen
Oswin Bolander26-Jährige mit gefälschten Visumangaben an deutscher Grenze abgewiesen
Eine 26-jährige Türkin wurde an der deutschen Grenze abgewiesen, nachdem Beamte herausgefunden hatten, dass sie ihr Visum durch falsche Angaben erhalten hatte. Der Vorfall ereignete sich am Grenzübergang Altenheim am 28. April, wo Polizisten der Bundespolizeiinspektion Offenburg Ungereimtheiten in ihren Reiseplänen feststellten.
Die Frau erschien am Grenzpunkt Altenheim mit einem türkischen Pass und einem spanischen Schengen-Visum. Sie gab an, das Visum sei für einen Touristenaufenthalt in Spanien bestimmt. Doch ihre Aussagen wirkten verdächtig, als sie einräumte, tatsächlich vorzuhaben, mehrere Wochen bei ihrem Freund in Deutschland zu bleiben.
Bei der Befragung passten ihre Schilderungen nicht zur angegebenen Reiseabsicht im Visum. Die Behörden bestätigten, dass das Visum durch irreführende Angaben erwirkt worden war. Daraufhin annullierten die Beamten das Dokument und verweigerten ihr die Einreise.
Noch am selben Tag wurde sie in einen Rückflug in die Türkei gesetzt, der vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden ausging.
Dieser Fall zählt zu den 1.847 Abweisungen, die die deutsche Bundespolizei im Jahr 2024 wegen Visabetrugs oder falscher Angaben verzeichnete. Der Einreiseversuch der Frau wurde aufgrund klarer Widersprüche zwischen ihren angegebenen Absichten und den Visabedingungen gestoppt. Sie wurde gemäß den üblichen Abschiebeverfahren in die Türkei zurückgeschickt.






