AfD-Wahlkampf in Karlsruhe: Proteste und Reden unter strenger Polizeiaufsicht
Sandro GuteAfD-Wahlkampf in Karlsruhe: Proteste und Reden unter strenger Polizeiaufsicht
Am Mittwochabend fand in Karlsruhe eine Wahlkampfveranstaltung der AfD statt. Rund 550 Teilnehmer versammelten sich in der Badnerlandhalle im Stadtteil Neureut, um die Reden der Spitzenkandidaten der Partei zu hören. Draußen machte eine separate Gruppe von Demonstranten unter dem Motto 'Für Vielfalt und gegen rechte Hetze' ihren Protest Luft.
Die Veranstaltung dauerte von 18:00 bis 22:00 Uhr und umfasste Reden der AfD-Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, Markus Frohnmaier und Ulrich Sigmund. Unterstützt wurden sie von den Karlsruher Landtagsbewerbern Rouven Stolz und Oliver Schnell im Rahmen eines großen Gipfeltreffens.
Vor und während der Veranstaltung protestierten etwa 270 Demonstranten in der Nähe zwischen 17:00 und 20:00 Uhr. Gleichzeitig fand eine kleinere Gegenkundgebung mit rund 100 Teilnehmern statt, die sich für Vielfalt und gegen die Politik der AfD einsetzten. Trotz angespannter Stimmung blieben sowohl die AfD-Veranstaltung als auch die Proteste largely friedlich. Die Polizei meldete lediglich vereinzelte Zwischenfälle mit lauten Protesten und geringfügigen Provokationen zwischen den gegnerischen Gruppen.
Die Veranstaltung endete ohne größere Störungen, es gab keine Festnahmen oder ernsthaften Auseinandersetzungen. Die Behörden bestätigten, dass die Lage den gesamten Abend über unter Kontrolle blieb. Die Wahlkampfkundgebung der AfD verlief wie geplant, während sich die Demonstranten nach ihren Aktionen auflösten.
