08 June 2026, 10:09

Aktienboom in Deutschland: Immer mehr Anleger setzen auf Neobroker wie Trade Republic

EU-Verordnung trifft Neobroker: Was ändert sich für Trade Republic & Co.

Aktienboom in Deutschland: Immer mehr Anleger setzen auf Neobroker wie Trade Republic

Immer mehr Deutsche investieren in Aktien – so viele wie nie zuvor. Eine neue Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) zeigt einen stetigen Anstieg der Aktionärszahlen in den vergangenen fünf Jahren. Dieser Trend fällt zusammen mit der wachsenden Beliebtheit von Neobrokern, die den Zugang zu den Finanzmärkten deutlich vereinfacht haben.

Zwischen 2020 und 2025 stieg die Zahl der Deutschen, die Aktien besitzen, von 12,7 Millionen auf 14,1 Millionen. Dieser Zuwachs geht einher mit der Ausweitung digitaler Handelsplattformen wie Trade Republic und Scalable Capital. Beide Unternehmen haben den Aktienhandel schneller, günstiger und nutzerfreundlicher gestaltet.

Neobroker werben Kunden mit minimalen Gebühren. Sie bieten Kauf- und Verkaufstransaktionen zu einigen der niedrigsten Konditionen auf dem Markt an. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, erweitern diese Plattformen ihr Angebot mittlerweile über den reinen Handel hinaus.

Trade Republic hat etwa Sparpläne für Kinder eingeführt, mit denen Eltern für die Zukunft ihrer Kinder vorsorgen können. Scalable Capital bietet unterdessen verzinsliche Tagesgeldkonten an. Diese Ergänzungen machen die Plattformen attraktiver für langfristig orientierte Anleger.

Der Anstieg der Aktionärszahlen spiegelt die breite Anziehungskraft der Neobroker wider. Ihre kostengünstigen Modelle und das erweiterte Dienstleistungsangebot haben Millionen neuer Nutzer angelockt. Mit weiteren Funktionen prägen diese Plattformen weiterhin maßgeblich, wie Deutsche mit den Finanzmärkten interagieren.

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