Gescher investiert 6,4 Millionen Euro in die Sanierung seiner maroden Dreifachturnhalle
Gretel BirnbaumGescher investiert 6,4 Millionen Euro in die Sanierung seiner maroden Dreifachturnhalle
Die Stadt Gescher hat 6,4 Millionen Euro an Fördermitteln für die Sanierung ihrer Dreifachturnhalle eingeworben. Das Projekt zielt darauf ab, die Energieeffizienz, Barrierefreiheit und Nutzungsqualität zu verbessern und gleichzeitig langjährige bauliche Mängel zu beheben. Lokale Verantwortliche begrüßen die Investition als entscheidend für die Zukunft der Einrichtung.
Die Förderung deckt 80 Prozent der Sanierungskosten im Rahmen des Programms „Energieeffiziente öffentliche Gebäude“. Diese Initiative ist Teil des ERDF/JTF-Förderprogramms Nordrhein-Westfalen 2021–2027 und strebt einen weitgehend dekabonisierten Standard für öffentliche Gebäude an. Zudem wird eine Reduzierung des Primärenergieverbrauchs um 50 Prozent gefordert.
Zu den zentralen Maßnahmen gehören der Austausch der Heizungs- und Lüftungsanlagen, die Modernisierung der technischen Infrastruktur sowie die Behebung der seit Langem bestehenden Rohrlecks unter dem Hallenboden. Auch sicherheitsrelevante Komponenten werden erneuert, um den aktuellen Normen zu entsprechen.
Der bestehende Umkleidebereich wird abgerissen und neu aufgebaut. Zudem entsteht eine barrierefreie Tribüne, die die Inklusivität des Standorts verbessern soll. Die Umbaumaßnahmen sollen das Gebäude modernisieren, die langfristigen Betriebskosten senken und die Funktionalität insgesamt steigern.
Regierungspräsident Andreas Bothe hat das Projekt öffentlich unterstützt. Bürgermeisterin Anne Kortüm betonte die Bedeutung der Förderung und erklärte, sie sichere die Turnhalle als wichtigen Gemeinschaftsort für die kommenden Jahre. Die Sanierung wird die Sporthalle auf moderne Energiestandards und Barrierefreiheit bringen sowie langjährige Instandhaltungsprobleme lösen. Von dem Vorhaben profitieren sollen sowohl die Umwelt als auch die lokale Gemeinschaft.






