Audi kündigt globale Führungswechsel für China, Deutschland und Lamborghini an
Gretel BirnbaumAudi kündigt globale Führungswechsel für China, Deutschland und Lamborghini an
Audi hat eine Reihe von Führungswechseln in seinen weltweiten Geschäftsbereichen bekannt gegeben. Die Umbesetzungen betreffen Schlüsselpositionen in China, Deutschland und Italien, wobei neue Führungskräfte die Geschicke des Joint Ventures, des Werks Neckarsulm und von Lamborghini übernehmen. Ziel der personellen Veränderungen ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Marken und Divisionen des Konzerns zu stärken.
Fred Schulze wird neuer Vorstandsvorsitzender des Joint Ventures von Audi mit SAIC in China und löst damit Fermín Soneira ab. Seine Hauptaufgabe wird es sein, die neue Schwestermarke des Unternehmens im Land auszubauen – mit besonderem Fokus auf die Erweiterung der Modellpalette. Die Ernennung steht im Einklang mit der Strategie von Audi-Chef Gernot Döllner, die progressive Markengruppe weltweit zu festigen.
Am Standort Neckarsulm in Deutschland übernimmt Thomas Bogus die Werksleitung von Schulze. Sein Schwerpunkt wird darauf liegen, die Zukunft des Standorts zu gestalten, insbesondere im Bereich aufstrebender Technologien wie künstlicher Intelligenz.
Fermín Soneira hingegen wechselt als Technologievorstand (CTO) zu Automobili Lamborghini. Er folgt auf Rouven Mohr, der zum 1. März 2026 in den Vorstand der Audi AG als Leiter Technische Entwicklung berufen wurde. Soneiras Amtsantritt fällt mit Lamborghinis überarbeiteten Plänen für die Elektrifizierung zusammen, die nun statt rein elektrischer Modelle auf Plug-in-Hybride setzen. Bis 2030 wird die gesamte Modellpalette der Marke auf Plug-in-Hybrid-Technologie umgestellt.
Die Personalentscheidungen zielen darauf ab, den Wissensaustausch zwischen den Audi-Tochtergesellschaften zu verbessern – mit besonderem Augenmerk auf technische Entwicklung, Produktionskompetenz und Marktkenntnisse in zentralen Regionen.
Die Führungswechsel markieren eine strategische Neuausrichtung für Audi und seine Marken. Die neuen Verantwortlichen sollen das Wachstum in China vorantreiben, technologische Fortschritte in Neckarsulm fördern und Lamborghinis Übergang zur Hybridtechnologie steuern. Die Maßnahmen spiegeln Audis Bestreben wider, seine globalen Aktivitäten enger zu verzahnen.






