Baden-Württemberg setzt mit Carsharing-Strategie 2030 auf geteilte Mobilität der Zukunft
Sandro GuteBaden-Württemberg setzt mit Carsharing-Strategie 2030 auf geteilte Mobilität der Zukunft
Baden-Württemberg startet Carsharing-Strategie 2030 zur Förderung geteilter Mobilität
Baden-Württemberg hat seine Carsharing-Strategie 2030 auf den Weg gebracht, um den Anteil geteilter Fahrzeuge im gesamten Land zu erhöhen. Der Plan wurde am 17. Oktober 2024 auf der Jahreskonferenz des Bundesverbands CarSharing in Stuttgart vorgestellt. Laut Behörden wird die Initiative eine zentrale Rolle beim Übergang der Region zu einem nachhaltigen Verkehrssystem spielen.
Die Strategie basiert auf einer Studie aus dem Jahr 2023 der team red Deutschland GmbH, die die bis dahin größte Kundenbefragung im Carsharing-Bereich umfasste. Rund 9.000 Teilnehmer:innen lieferten Erkenntnisse zu Nutzungsverhalten und Bedarf. Die Ergebnisse zeigten, dass ein einziges geteiltes Fahrzeug in städtischen Gebieten bis zu 20 Privatwagen ersetzen kann.
Die Umsetzung hat bereits begonnen, wobei Ressourcen gezielt in Regionen fließen, in denen Carsharing besonders wachstumsfähig ist. Staatssekretärin Elke Zimmer betonte, dass geteilte Mobilität entscheidend sei, um die Abhängigkeit vom privaten Pkw zu verringern. Ihre Äußerungen fielen im Rahmen der offiziellen Einführung der Strategie.
Gunnar Nehrke, Geschäftsführer des Bundesverbands CarSharing, lobte die Initiative als richtungsweisend. Er hob ihr Potenzial hervor, Staus und Emissionen zu reduzieren. Der Städtevergleich 2022 des Deutschen Carsharing-Verbands hatte Karlsruhe als Vorreiter ausgewiesen – mit 4,34 geteilten Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner:innen, der höchsten Dichte im Land.
Die Carsharing-Strategie 2030 setzt klare Ziele für den Ausbau geteilter Mobilitätsangebote in Baden-Württemberg. Durch die Konzentration auf besonders wirksame Gebiete soll die Zahl der Privatwagen sinken und umweltfreundlichere Fortbewegung gefördert werden. Der Erfolg des Plans hängt jedoch von kontinuierlichen Investitionen und der Akzeptanz in der Bevölkerung ab.






