18 April 2026, 12:13

Neues Online-Portal enthüllt historische Dokumente zu Rechtsextremismus in Deutschland

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text auf den Seiten, wahrscheinlich ein Dokument der Bundesrepublik Deutschland, mit sichtbaren Wasserzeichen am Boden.

Neues Online-Portal enthüllt historische Dokumente zu Rechtsextremismus in Deutschland

Ein neues Online-Portal bietet ab sofort kostenlosen Zugang zu historischen Dokumenten über rechtsextreme Strömungen in Deutschland. Der Zeitraum von 1945 bis 2000 wird dabei abgedeckt.

Das Portal entstand unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), und Prof. Dr. Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Potsdam (MMZ). Ein Team von über 30 Fachleuten hat die Dokumente annotiert und in ihren historischen Kontext eingeordnet.

Die Sammlung umfasst Propagandatexte, Aufrufe zu Gewalt sowie Materialien, die gezielt an junge Menschen gerichtet waren. Durch die öffentliche Zugänglichkeit dieser Quellen trägt das Projekt dazu bei, die Strategien und Botschaften rechtsextremer Gruppen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachzuvollziehen.

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Forschende, Lehrkräfte und die interessierte Öffentlichkeit können diese Unterlagen nun nutzen, um die Entwicklung extremistischer Ideologien zu untersuchen. Die strukturierte Aufbereitung des Portals sorgt dafür, dass die Materialien leicht zugänglich sind und gleichzeitig historisches Hintergrundwissen zu jedem Dokument bereitgestellt wird.

Die Freischaltung des Portals stellt eine wertvolle Ressource für alle dar, die sich mit Rechtsextremismus im Nachkriegsdeutschland beschäftigen. Schulen, Hochschulen und zivilgesellschaftliche Organisationen können die Dokumente nutzen, um über historische Radikalisierungsmuster aufzuklären. Sämtliche Materialien stehen weiterhin kostenfrei für Forschung und öffentliche Bildungsarbeit zur Verfügung.

Quelle