13 March 2026, 02:11

Baden-Württemberg sucht die gründerfreundlichsten Kommunen des Landes

Ein detailliertes altes Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der die Stadtinformationen bereitstellt.

Baden-Württemberg sucht die gründerfreundlichsten Kommunen des Landes

Baden-Württemberg startet fünfte Auflage der *Landeskampagne "Start-up BW" – Kommunen im Wettbewerb um Gründerfreundlichkeit

Baden-Württemberg hat die fünfte Runde der Landeskampagne "Start-up BW" gestartet, um Städte und Gemeinden auszuzeichnen, die sich besonders für Gründerinnen und Gründer engagieren. Der Wettbewerb ruft alle Kommunen, Städte und Landkreise auf, ihre Maßnahmen zur Förderung von Start-ups und Unternehmensnachfolgen vorzustellen. Die Veranstalter wollen damit lokale Initiativen in den Fokus rücken, die es jungen Unternehmen erleichtern, zu wachsen und sich zu etablieren.

Teilnehmen können alle Gemeinden des Landes – unabhängig davon, wie ausgeprägt ihre Gründerszene bereits ist. Bewertet wird, wie effektiv sie Gründer unterstützen, wobei in diesem Jahr eine neue Kategorie den Schwerpunkt auf Unternehmensnachfolgen legt, eine zunehmend drängende Herausforderung für kleine und mittlere Betriebe.

Das Auswahlverfahren beginnt mit der Einreichung von Konzepten, gefolgt von einer Jurybewertung. Die Finalisten treten anschließend bei einer Live-Abstimmung auf der Jahrestagung der Wirtschaftsförderer Baden-Württemberg in Stuttgart am 23. November 2026 gegeneinander an. Die Sieger erhalten die Auszeichnung "Gründerfreundliche Kommune" sowie Preisgelder.

Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Reutlingen, Tübingen und Pforzheim, die mit Maßnahmen wie geförderten Coworking-Spaces, Gründercoaching oder Zuschüssen von bis zu 50.000 Euro pro Start-up überzeugt haben. Einige Kommunen organisierten zudem Investorennetzwerke oder richteten Beratungsangebote für Unternehmensnachfolgen ein.

Verantwortet wird die Kampagne vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, unterstützt von Landesverbänden und Kammern. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte die zentrale Rolle von Start-ups für die Stärkung regionaler Wirtschaftskraft und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Kommunen sichtbarer zu machen, die sich aktiv für Gründer engagieren. Erfolgreiche Bewerber erhalten Anerkennung für ihre Förderstrukturen, während die neue Kategorie zur Nachfolgeplanung ein Schlüsselthema für die langfristige Stabilität von Betrieben aufgreift. Die finalen Ergebnisse werden im Rahmen der Wirtschaftsförderertagung Ende 2026 bekannt gegeben.

Quelle