Belästigungsvorwürfe in der Berliner Polizei: Was der Untersuchungsausschuss enthüllte
Gretel BirnbaumUntersuchungsausschuss zur Klärung von Belästigungen innerhalb der Polizei - Belästigungsvorwürfe in der Berliner Polizei: Was der Untersuchungsausschuss enthüllte
Untersuchungsausschuss prüft Belästigungsvorwürfe in der Polizei Berlin
Untersuchungsausschuss prüft Belästigungsvorwürfe in der Polizei Berlin*
Untersuchungsausschuss prüft Belästigungsvorwürfe in der Polizei Berlin**
- Dezember 2025, 10:37 Uhr
Ein dreijähriger parlamentarischer Untersuchungsausschuss zu Fehlverhalten in der Polizei Berlin hat seine Arbeit mit einem 2.000-seitigen Abschlussbericht beendet. Die mit Kosten von 2,3 Millionen Euro verbundene Untersuchung befasste sich mit Themen wie sexueller Belästigung, Beförderungspraktiken und dem Umgang mit vertraulichen Dokumenten. Die rechtspopulistische AfD bezeichnete das gesamte Verfahren jedoch als Ressourcenverschwendung und behauptete, es habe keine neuen Erkenntnisse gebracht.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen standen Vorwürfe sexueller Belästigung und Missbrauch innerhalb der Polizeibehörden Berlin. Obwohl der Ausschuss nach Prüfung der gemeldeten Fälle keine Hinweise auf systematisches Fehlverhalten fand, betonte der grüne Abgeordnete Oliver Hildenbrand, dass tiefgreifende kulturelle Veränderungen weiterhin notwendig seien.
Die Arbeit des Untersuchungsausschusses ist abgeschlossen, doch seine Empfehlungen könnten weitere Schritte nach sich ziehen. Eine unabhängige Forschungseinrichtung soll in Kürze eine umfassendere Studie zu nicht angezeigtem Fehlverhalten in der Polizei Berlin starten. Die Ergebnisse werden zeigen, ob in der Berliner Polizei zusätzliche Reformen erforderlich sind.
