13 March 2026, 16:14

Berliner Staatsoper präsentiert mutiges Programm 2026/27 mit sechs Neuproduktionen

Ein Vintage-Konzertplakat für das Leipzig Stadt Theater in New Orleans, Louisiana, datiert 1911, mit einer Illustration eines Schiffs und Veranstaltungsdetails.

Was die Staatsoper für die nächste Saison plant - Berliner Staatsoper präsentiert mutiges Programm 2026/27 mit sechs Neuproduktionen

Die Berliner Staatsoper Unter den Linden hat ein ehrgeiziges Programm für die Spielzeit 2026/27 vorgestellt. Sechs Neuproduktionen feiern Premiere – keine davon war bisher auf der historischen Bühne zu sehen. Gleichzeitig markiert die Saison das dritte Amtsjahr von Christian Thielemann als Generalmusikdirektor des Hauses.

Den Auftakt bildet Ende September Gaspare Spontinis La Vestale (1807), eine mutige Wahl für die erste Vorstellung. Später im Jahr folgt Giacomo Puccinis Manon Lescaut (1893), ein bekanntes Werk im Spielplan. Im Mai 2027 wird Thielemann persönlich Engelbert Humperdincks Königskinder (1910) dirigieren – ein Höhepunkt des Frühlingsprogramms.

Trotz knapper Budgets hat das Opernhaus ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Beim Festival 2027 steht zudem eine Sonderaufführung von Beethovens Neunter Sinfonie auf dem Plan, die an den 200. Todestag des Komponisten erinnert.

Kürzlich sorgte Schauspieler Timothée Chalamet mit öffentlichen Äußerungen über die Opern- und Ballettwelt für Gesprächsstoff. Seine Worte fanden Gehör bei Intendantin Elisabeth Sobotka, die das neue Interesse begrüßte. Thielemann lud Chalamet sogar ein, eine Vorstellung von Tristan zu besuchen.

Die Spielzeit 2026/27 bringt sechs unbekannte Werke auf die Bühne der Staatsoper – jedes wegen seiner künstlerischen Bedeutung ausgewählt. Trotz finanzieller Herausforderungen gelingt dem Haus ein Programm, das Tradition und Innovation vereint. Das Publikum darf sich auf ein Jahr mit seltenen Aufführungen und prominenten Höhepunkten freuen.

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