Betrunkener Fahrer flüchtet dreimal vor Polizei an Kehl-Europabrücke und verursacht 50.000 Euro Schaden
Selma SchmiedtFahrer Flieht Mehrmals Vor Der Polizei - Betrunkener Fahrer flüchtet dreimal vor Polizei an Kehl-Europabrücke und verursacht 50.000 Euro Schaden
Ein 25-jähriger Autofahrer sorgte am Grenzübergang der Kehl-Europabrücke für Chaos, nachdem er bei einem einzigen Vorfall dreimal vor der Polizei geflohen war. Der somalische Staatsbürger wurde schließlich festgenommen – nicht ohne zuvor zwei geparkte Fahrzeuge beschädigt und eine Schadensspur von geschätzten 50.000 Euro hinterlassen zu haben.
Der Vorfall ereignete sich am 25. Januar 2026, als Bundespolizisten den Mann bei einer Routinekontrolle in einer grenzüberschreitenden Straßenbahn von Frankreich nach Deutschland anhielten. Die Beamten stellten schnell fest, dass er keinen Führerschein besaß und stark alkoholisiert war: Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille.
Statt zu kooperieren, durchbrach der Fahrer die Grenzschranke und flüchtete mit hohem Tempo. Sein Beifahrer sprang während der Fahrt aus dem Fahrzeug und verlor dabei seinen Ausweis, während der Fahrer weiterhin versucht, den Behörden zu entkommen. Erst nach einem dritten gescheiterten Fluchtversuch konnte die Polizei ihn stellen und fesselte ihn wegen der hohen Fluchtgefahr.
Dem Mann drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Führerschein, Missachtung polizeilicher Anweisungen und illegale Umgehung der Grenzkontrolle.
Die Gesamtkosten des Vorfalls belaufen sich auf etwa 50.000 Euro, die Schäden an Fahrzeugen und Eigentum decken. Der Fahrer bleibt in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Sein Beifahrer, der sich von der Örtlichkeit entfernte, konnte bisher nicht identifiziert werden.
