16 January 2026, 00:34

Blutige Gewalt in Bruchköbel und Mannheim: Zwei Männer in U-Haft

Ein Fahndungsfoto eines Mannes in einem weißen T-Shirt mit einer neutralen Wand im Hintergrund.

Blutige Gewalt in Bruchköbel und Mannheim: Zwei Männer in U-Haft

Zwei getrennte Gewaltvorfälle haben in den letzten Tagen deutsche Städte erschüttert. In Bruchköbel steht ein 37-jähriger Mann unter dem Verdacht, seine Frau während eines Streits über ihre Trennung ermordet haben zu wollen. Unterdessen soll in Mannheim ein 58-Jähriger in einem Café auf einen anderen Gast geschossen und das Opfer verletzt, aber stabil zurückgelassen haben.

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Der erste Fall ereignete sich im Mai 2025 in Bruchköbel. Die Polizei wirft dem 37-Jährigen vor, seine Frau gezwungen zu haben, sich selbst die Pulsadern aufzuschneiden, nachdem sie ihren Wunsch geäußert hatte, ihn zu verlassen. Als sie zögerte, soll er ihr das Messer entrissen und die Wunde selbst vertieft haben. Die Behörden haben ihn wegen versuchten Mordes und Freiheitsberaubung angeklagt, doch die genauen Beweggründe bleiben über den ehelichen Konflikt hinaus unklar.

Bei einem separaten Vorfall am vergangenen Mittwoch betrat ein 58-Jähriger ein Mannheimer Café und feuerte mehrfach auf einen 47-jährigen Gast. Das Opfer, das an einem Tisch saß, erlitt eine Streifwunde am Oberschenkel, entging jedoch schwereren Verletzungen, da die meisten Kugeln ihr Ziel verfehlten. Die Polizei nahm den Verdächtigen kurz nach dem Angriff in der Nähe fest und beschlagnahmte die mutmaßliche Tatwaffe. Die Ermittler konnten in beiden Fällen bisher kein klares Motiv feststellen. Dem Mannheimer Verdächtigen drohen Anklagen wegen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung, während die Ermittlungen im Bruchköbel-Fall andauern.

Beide Männer befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft, während die Behörden die genauen Abläufe rekonstruieren. Die Frau aus Bruchköbel erholt sich von ihren Verletzungen, der Mannheimer Café-Besucher wurde wegen leichter Verletzungen behandelt. Die Staatsanwaltschaft hat bisher keine weiteren Details zu möglichen Motiven in beiden Fällen veröffentlicht.