Callum Turners Rosenstrauch-Schnitt polarisiert bei der Berlinale 2025 mit schwarzem Humor und Familienabgründen
Gretel BirnbaumCallum Turners Rosenstrauch-Schnitt polarisiert bei der Berlinale 2025 mit schwarzem Humor und Familienabgründen
Callum Turners neuer Film Rosenstrauch-Schnitt feiert Weltpremiere auf der Berlinale 2025
Am vergangenen Wochenende erlebte Callum Turners jüngster Film Rosenstrauch-Schnitt seine Weltpremiere auf der Berlinale 2025. Der Schauspieler erschien gemeinsam mit seiner Verlobten, Dua Lipa, die in einem durchsichtigen Spitzenkleid alle Blicke auf sich zog, während er sich für einen maßgeschneiderten braunen Anzug entschied. Für das Paar wurde der Festivalbesuch zugleich zu einer frühen Valentinsfeier, als sie gemeinsam auf dem roten Teppich posierten.
Die schwarze Komödie Rosenstrauch-Schnitt erzählt von vier amerikanischen Geschwistern, die sich mit Einsamkeit, Erbschaftsstreitigkeiten und lange verborgenen Familiengeheimnissen auseinandersetzen müssen. Unter der Regie des brasilianischen Filmemachers Karim Aïnouz – inspiriert von Marco Bellocchios Debüt Faust im Nacken (1965) – entstand das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Efthimis Filippou. Turner führt ein hochkarätiges Ensemble an, zu dem Riley Keough, Jamie Bell, Elle Fanning, Lukas Gage, Tracy Letts und Pamela Anderson gehören.
Auf der Pressekonferenz zum Film sah sich Turner wiederholt mit Fragen zu Gerüchten konfrontiert, die ihn mit der Rolle des James Bond in Verbindung bringen. Höflich, aber bestimmt, wies er alle Spekulationen zurück. Sein Kollege Tracy Letts entspannte die Stimmung mit einem Scherz: Er sei der nächste 007 – und lenkte so die Aufmerksamkeit von Turner ab.
Aïnouz, ein bekannter Berlinale-Stammgast, hegt seit Langem Ambitionen jenseits des Arthouse-Kinos. In Interviews verriet er, dass die Regie bei einem James-Bond-Film zu seinen größten Träumen zählt.
Rosenstrauch-Schnitt ist ein weiterer mutiger Streifen in Aïnouzs Werk – eine scharfsinnige Satire mit psychologischer Tiefe. Die Premiere rückte auch Turners wachsende Bekanntheit in den Fokus, doch zu möglichen Franchise-Zukünften schwieg er sich aus. Im Mittelpunkt steht vorerst die schonungslose Auseinandersetzung des Films mit familiärer Zerrüttung und schwarzem Humor.
