CDU-Parteitag beschließt neue Führungsriege mit sechs Stellvertretern
Sandro GuteLaumann erzielt bestes Ergebnis als CDU-Vize - CDU-Parteitag beschließt neue Führungsriege mit sechs Stellvertretern
CDU-Parteitag in Stuttgart endet mit wegweisenden Personalentscheidungen
Der CDU-Parteitag in Stuttgart ist mit zentralen Führungsentscheidungen zu Ende gegangen. Die Delegierten wählten die Parteivorsitzende wieder und bestimmten sechs stellvertretende Bundesvorsitzende – einer mehr als zuvor. Insgesamt wurden 862 gültige Stimmen abgegeben, die über die Ergebnisse entschieden.
Bei der Abstimmung erhielt Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl-Josef Laumann die höchste Zustimmung unter den Stellvertretern mit 769 Stimmen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer folgte knapp dahinter mit 757 Stimmen und behielt damit sein Amt.
Niedersachsens Staatssekretärin für Landwirtschaft, Silvia Breher, wurde mit 662 Stimmen wiedergewählt. Auch Andreas Jung, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU in Baden-Württemberg, blieb im Amt und erhielt 667 Stimmen. Bundesbildungsministerin Karin Prien kehrte mit 604 Stimmen als stellvertretende Vorsitzende zurück.
Neu im Team ist Ines Claus, Fraktionschefin der CDU in Hessen, die mit 657 Stimmen erstmals in den Bundesvorstand gewählt wurde. Damit erweitert sich die Gruppe der Stellvertreter von fünf auf sechs Mitglieder, während das Präsidium insgesamt von sieben auf sechs gewählte Positionen schrumpfte.
Die Änderungen spiegeln interne Anpassungen wider, um die Paritätsregeln der Partei zu erfüllen. Claus besetzt die neu geschaffene sechste Stellvertreterposition.
Die Beschlüsse des Parteitags prägen die künftige Führungsstruktur der CDU. Sechs Stellvertreter unterstützen nun die Parteivorsitzende, wobei Laumann und Kretschmer die stärkste Rückendeckung erhielten. Das erweiterte Team wird die Partei in der kommenden Amtszeit strategisch ausrichten.
