30 June 2026, 06:10

Chaos beim Fusion-Festival: Drogen, Brände und Gewalt erschüttern Veranstaltung

Fusion Festival: Anklagen und Drogenbeschlagnahmungen nach Kontrollen

Chaos beim Fusion-Festival: Drogen, Brände und Gewalt erschüttern Veranstaltung

Fusion-Festival 2024: Drogen, Brände und Gewalt – Polizei registriert zahlreiche Vorfälle

In diesem Jahr war das Fusion-Festival von zahlreichen Störungen und rechtlichen Zwischenfällen geprägt. Die Polizei verzeichnete Dutzende drogenbezogene Straftaten bei Verkehrskontrollen und während des Festivalbetriebs. Zudem hatten die Behörden mit Bränden, Vandalismus und einem Angriff auf einen Beamten zu kämpfen.

Am Donnerstagabend wurde das Festival vorübergehend unterbrochen, nachdem mehrere Brände ausgebrochen waren. Aus Sicherheitsgründen wurden alle Besucher auf einen nahegelegenen Flugplatz evakuiert. Während dieser Zeit sollen mehrere Personen eine mobile Polizeistation mit Graffiti besprüht haben, wobei ein Schaden von schätzungsweise 500 Euro entstand. Ein Beamter, der die Sachbeschädigung filmen wollte, wurde körperlich angegriffen und erlitt leichte Verletzungen.

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Im Verlauf der Veranstaltung führte die Polizei umfangreiche Kontrollen durch. Dabei wurden 48 Fälle von Fahrern unter Drogeneinfluss dokumentiert. Bei stichprobenartigen Überprüfungen registrierten die Beamten zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsverstoß, größtenteils im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln. Rund 70 Bundespolizisten waren am Bahnhof Neustrelitz im Einsatz, um die Sicherheit zu unterstützen.

Die Behörden beschlagnahmten verschiedene Substanzen, darunter Ecstasy-Tabletten, Kokain und Amphetamine. Acht Strafanzeigen wurden wegen Drogenbesitzes oder -handels erstattet. Zudem leiteten Zollbeamte 24 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz ein. Darüber hinaus wurde eine Person ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland festgestellt.

Das Festival war von einer Bandbreite an Vorfällen geprägt – von Drogendelikten über Sachbeschädigung bis hin zu Körperverletzung. Polizei und Zollbehörden gingen konsequent vor, erstatteten Anzeigen und initiierten Verfahren. Nach der vorübergehenden Unterbrechung und Evakuierung konnte die Veranstaltung schließlich fortgesetzt werden.

Quelle