29 June 2026, 12:18

Deutsche Nationalmannschaft kämpft mit defensiven Schwächen vor Paraguay-Spiel

Keine Entschuldigungen dieses Mal

Deutsche Nationalmannschaft kämpft mit defensiven Schwächen vor Paraguay-Spiel

Die deutsche WM-Kampagne hat nach der 1:2-Niederlage gegen Ecuador neue Rückschläge erlitten. Die Niederlage legte weiterhin bestehende defensive Schwächen offen – insbesondere bei Torhüter Manuel Neuer. Die Mannschaftsmoral bleibt zwar hoch, doch Sorgen über taktische und physische Defizite bestehen fort.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte sich für die Weltmeisterschaft 2026 einen ruhigeren Turnierverlauf mit klarem Fokus auf den Fußball erhofft. Doch die jüngste Leistung blieb hinter den Erwartungen zurück. Die 1:2-Niederlage gegen Ecuador offenbarten bekannte Schwachstellen in Abwehr und Angriff.

Julian Nagelsmann räumte vor dem nächsten Spiel gegen Paraguay ein, dass das Team mit körperlicher Präsenz und Zweikampfstärke hadert. Die Kritik des Trainers spiegelte sich auch im vorhersehbaren Offensivspiel wider, bei dem zu viele Akteure ähnliche Fähigkeiten einbrachten. Dennoch machten die Einwechselspieler Deniz Undav und Nadiem Amiri im vorherigen 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste den Unterschied.

Rudi Völler lobte trotz der Rückschläge den Kampfgeist und die Leidenschaft der Mannschaft. Einzelne Spieler wie Nathaniel Phillips und Deniz Undav stachen als Lichtblicke hervor. Paraguay, in der Gruppenphase eher unauffällig, geht mit Selbstvertrauen in die Partie – schließlich besiegte die Mannschaft in der Qualifikation sowohl Brasilien als auch Argentinien.

Die unbeständige Form der deutschen Elf wirft vor dem Duell mit Paraguay Fragen auf. Ob das Team taktisch starke Gegner überwinden kann, bleibt fraglich. Soll die Mannschaft im Turnier weiterkommen, müssen die defensiven und offensiven Mängel dringend behoben werden.

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