Die Frau, die die deutsche Comedy veränderte - Die Frau, die die deutsche Comedy veränderte
Die Frau, die die deutsche Comedy veränderte
Die Frau, die die deutsche Comedy veränderte
Die Frau, die die deutsche Comedy veränderte
- Dezember 2025, 07:20 Uhr
Anke Engelke ist in den letzten drei Jahrzehnten zu einer der prägendsten Figuren der deutschen Comedy geworden. In Kanada geboren, aber in der Nähe von Köln aufgewachsen, feierte sie in den 1990er-Jahren erste Erfolge, bevor sie sich auch als Schauspielerin und Aktivistin einen Namen machte. Ihre Karriere umfasst erfolgreiche Shows, preisgekrönte Auftritte und die bewusste Entscheidung, ihr Privatleben aus der Öffentlichkeit herauszuhalten.
Engelke wurde 1965 in Montreal geboren und zog 1971 mit ihrer Familie nach Rösrath bei Köln. Ursprünglich studierte sie Englisch, Romanistik und Pädagogik mit dem Ziel, Lehrerin zu werden. Doch sie brach das Studium ab, um sich der Unterhaltungsbranche zu widmen – eine Entscheidung, die 1996 zu ihrem Durchbruch führte.
In diesem Jahr stieg sie bei der beliebten Sat.1-Sketchshow Wochenshow ein, wo sie ihren langjährigen Partner Bastian Pastewka kennenlernte. Die beiden entwickelten eine enge künstlerische Zusammenarbeit und arbeiteten über die Jahre hinweg in zahlreichen Projekten zusammen. Engelke kooperierte zudem häufig mit dem Sänger Max Mutzke und schuf gemeinsam mit ihm Formate wie Ladykracher und Anke Late Night. Neben der Comedy übernahm sie auch ernsthafte Schauspielrollen in Produktionen wie Deutschland 86, Deutsches Haus oder Und dann kam das Leben. Zu ihren Filmhighlights zählen Fröhliche Weihnachten, Voll verpasst und die Netflix-Produktion LOL: Last One Laughing.
Trotz ihrer öffentlichen Präsenz meidet Engelke soziale Medien, besitzt kein Smartphone und spricht selten über ihr Privatleben. Zweimal verheiratet, ist sie Mutter von drei Kindern, die heute 15, 19 und 28 Jahre alt sind. Abseits der Bühne engagiert sie sich für Themen wie Klimaschutz, Malariabekämpfung und Menschenrechte.
Ihr Einfluss auf die deutsche Unterhaltungsbranche bleibt unbestritten – von der Sketch-Comedy bis zum dramatischen Schauspiel. Während sie weiterhin an neuen Projekten arbeitet, hält sie strikt an der Trennung zwischen Beruf und Privatleben fest. Durch ihre Beiträge zu Fernsehen, Film und gesellschaftlichem Engagement sichert sie sich einen dauerhaften Platz in der Branche.
