Die Linke scheitert an der Fünf-Prozent-Hürde – trotz historisch bestem Ergebnis in Baden-Württemberg
Sandro GuteLinke-Kandidatin Bohnen: "Wir sind plattgemacht" - Die Linke scheitert an der Fünf-Prozent-Hürde – trotz historisch bestem Ergebnis in Baden-Württemberg
Die Linke verfehlte bei der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg den Einzug in den Landtag, da sie an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte. Dennoch bezeichnete Spitzenkandidatin Kim Sophie Bohnen das Ergebnis als das beste in der Geschichte der Partei in der Region. Sie verwies auf den harten Wettbewerb mit den Grünen und der CDU als zentrale Herausforderung.
Bohnen war eine von drei Spitzenkandidat:innen der Linken bei der Wahl, neben Amelie Vollmer und Mersedeh Ghazaei. Obwohl Hochrechnungen zeigten, dass die Partei die Fünf-Prozent-Marke verfehlte, betonte sie die Zugewinne im Vergleich zu früheren Wahlen.
Die Politikerin räumte ein, dass die Grünen und die CDU einen Großteil der Stimmen auf sich vereinten. Dennoch deutete sie das Ergebnis als relativen Erfolg für ihre Partei in einem traditionell schwierigen Bundesland.
Ohne das Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde wird die Linke keine Abgeordneten im Stuttgarter Landtag stellen. Bohnens Äußerungen deuten darauf hin, dass die Partei die Wahl trotz des Ausbleibens von Mandaten als Fortschritt wertet. Das Ergebnis spiegelt die anhaltenden Schwierigkeiten kleinerer Parteien im politischen Gefüge Baden-Württembergs wider.
