Die Stadt Weil am Rhein strukturiert ihr Stromnetz um
Weil am Rhein baut sein Stromnetz für die Zukunft um
Neue Partnerschaft soll das Stromnetz von Weil am Rhein zukunftsfest machen. Nach einem langfristigen Vergabeverfahren und Konzessionsprozess wird die Stromnetzgesellschaft Weil am Rhein GmbH & Co. KG künftig von drei starken Partnern unterstützt. Neben den Stadtwerken Weil am Rhein und der badenovaNETZE GmbH, dem bisherigen Netzbetreiber, beteiligt sich auch die naturenergie netze GmbH an dem Vorhaben.
- Dezember 2025, 10:59 Uhr
Schlagwörter: Wirtschaft, Energie, Finanzen
Weil am Rhein modernisiert sein Stromnetz im Rahmen einer neuen Partnerschaft zwischen drei Energieunternehmen. Die Umstrukturierung sieht vor, dass Eigentum und Betrieb bis Anfang 2026 auf ein neu gegründetes Unternehmen übergehen. Die Stadt versichert den Bürgerinnen und Bürgern, dass der Umstellungsprozess keine Auswirkungen auf den täglichen Service haben werde.
Der neue Netzbetreiber, die Stromnetzgesellschaft Weil am Rhein GmbH & Co. KG, übernimmt offiziell am 1. Januar 2026 die Verantwortung. Die Anteile verteilen sich auf drei Unternehmen: Die Stadtwerke Weil am Rhein halten 40 Prozent, während badenovaNETZE und naturenergie netze jeweils 30 Prozent übernehmen.
In den ersten drei Jahren bleibt naturenergie netze für den Netzbetrieb zuständig. Danach übernimmt badenovaNETZE die vollständige operative Führung. Ziel der Kooperation ist es, eine sichere, effiziente und nachhaltige Stromversorgung für die Region zu gewährleisten. Trotz der Neuordnung bleiben alle Kundenvorgänge – von der Abrechnung bis zu Serviceanfragen – unverändert. Der Wandel markiert den Übergang von einem alleinigen Betreibermodell durch naturenergie netze hin zu einem gemeinsamen Ansatz mit lokalen und regionalen Partnern.
Das neue Unternehmen startet 2026 mit klaren Verantwortungsbereichen: Die Stadtwerke Weil am Rhein führen als größter Gesellschafter, während sich badenovaNETZE auf die Übernahme der Netzsteuerung nach drei Jahren vorbereitet. Die Zusammenarbeit soll die Energieinfrastruktur der Stadt stärken – ohne dass Haushalte oder Unternehmen Einschränkungen befürchten müssen.
