Einbruch und Autounfall halten Öhringer Rettungskräfte in Atem
Zwei getrennte Vorfälle hielten die Rettungskräfte in Öhringen am Mittwochabend in Atem. Im Jugendzentrum in der Büttelbronner Straße scheiterte ein Einbruchsversuch – zurück blieb eine eingeschlagene Scheibe, doch gestohlen wurde nichts. Unterdessen musste eine 93-jährige Autofahrerin gerettet werden, nachdem ihr Auto auf der Straße nach Waldenburg von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben gerutscht war.
Der Einbruchsversuch im Jugendzentrum ereignete sich gegen 20:20 Uhr. Später wurde ein 16-jähriger Einheimischer in Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen. Die Polizei prüft nun, ob ein rechtsextremistisches Motiv eine Rolle spielte. Der Schaden beschränkte sich auf die zerstörte Scheibe; die Reparaturkosten werden auf etwa 100 Euro geschätzt.
Schon früher am Abend hatte eine 93-jährige Frau auf der Fahrt von Öhringen nach Waldenburg die Kontrolle über ihr Auto verloren. Ihr Auto landete in einem Straßengraben, woraufhin eine großangelegte Suchaktion eingeleitet wurde. Vier Polizeistreifen, ein Hubschrauber und die Feuerwehr waren im Einsatz. Auch ein Zeuge aus Neuenstein half, nachdem er Hilferufe gehört hatte. Die Rettungskräfte konnten die Frau unverletzt aus dem Auto bergen und brachten sie vorsorglich ins Krankenhaus.
Während der Vorfall im Jugendzentrum nur geringen Sachschaden verursachte und die Ermittlungen noch laufen, bleibt der festgenommene Jugendliche in Gewahrsam. Die Behörden prüfen mögliche extremistische Hintergründe. Bei dem Verkehrsunfall kam die ältere Fahrerin mit dem Schrecken davon und konnte nach einer Untersuchung das Krankenhaus wieder verlassen.
