Fernwärme-Panne in Berlin: Tausende frieren an Neujahr nach Leitungsbruch
Sandro GuteLeck repariert - 30.000 Haushalte erhalten Fernwärme zurück - Fernwärme-Panne in Berlin: Tausende frieren an Neujahr nach Leitungsbruch
Fernwärme-Hauptleitung in Berlin an Neujahr geplatzt – Tausende Haushalte ohne Heizung
An Neujahr ist in Berlin eine wichtige Fernwärmeleitung geborsten, wodurch tausende Haushalte ohne Heizung zurückblieben. Der Schaden entstand während Bauarbeiten durch einen Subunternehmer der Berliner Wasserbetriebe. Über 1.000 Gebäude und rund 30.000 Haushalte waren betroffen, darunter auch Gebiete in Heidelberg und Schwetzingen.
Ausgelöst wurde der Vorfall, als ein Bagger die Leitung schwer beschädigte. Durch die Restwärme im System blieben die Wohnungen zunächst warm, doch in den frühen Morgenstunden begannen die Temperaturen zu sinken. Techniker arbeiteten die ganze Nacht durch, um das Leck zu schließen, und beendeten die Reparaturen bis zum Morgengrauen.
Trotz der Behebung warnten Behörden, dass die vollständige Wiederherstellung der Wärmeversorgung in allen Gebäuden noch mehrere Stunden dauern werde. Das Unternehmen bestätigte, dass der Normalbetrieb bis zum Ende des Tages wiederhergestellt sein sollte.
Die Störung bescherte vielen Bewohnern einen kalten Start ins Jahr 2026. Zwar konnte das Leck gestoppt werden, doch das System benötigt Zeit, um sich vollständig zu stabilisieren. Die Behörden rieten den betroffenen Haushalten, mit einer schrittweisen Rückkehr der Heizung im Laufe des Tages zu rechnen.
