Fracking in Deutschland: Kleine Gasreserven mit großen Hürden bis 2025
Gretel BirnbaumFracking in Deutschland: Kleine Gasreserven mit großen Hürden bis 2025
Fracking könnte eine bescheidene Rolle in der zukünftigen Gasversorgung Deutschlands spielen. Bis 2025 könnte die Technologie zwischen 6 und 12 Prozent des voraussichtlichen Bedarfs des Landes decken. Diese Möglichkeit rückt in den Fokus, während Deutschland nach Wegen sucht, langfristige Energiequellen zu sichern.
Durch hydraulisches Fracking, auch Fracking genannt, ließen sich bis 2025 jährlich zwischen 5 und 10 Milliarden Kubikmeter Gas fördern. Angesichts des geringen Umfangs hätte diese Menge jedoch kaum Einfluss auf die globalen Marktpreise. Deutschland verfügt zwar über beträchtliche Schiefergasvorkommen, doch deren Erschließung würde Hundertfaches Bohren erfordern.
Die wirtschaftliche Machbarkeit von Fracking in Deutschland bleibt ohne staatliche Subventionen ungewiss. Bei Einhaltung strenger Auflagen gelten die Umweltrisiken als gering. Dennoch würde der Aufbau einer Fracking-Industrie Jahre dauern und könnte weder akute Gasengpässe beheben noch die Preise spürbar senken.
Um Probebohrungen zu ermöglichen, müsste das derzeitige Fracking-Verbot aufgehoben werden. Ein solcher Schritt könnte jedoch auf starken öffentlichen Widerstand stoßen und Pläne zur Ausweitung der heimischen Gasförderung erschweren.
Fracking bietet Deutschland zwar eine mögliche Option, um die langfristige Gasversorgung zu stärken. Doch die Beiträge wären begrenzt und mit praktischen wie politischen Hindernissen verbunden. Ohne Subventionen und gesellschaftliche Akzeptanz bleibt die Zukunft der Technologie im Land ungewiss.






