Freiburger Großkundgebung: Fünf Gewerkschaften kämpfen für den Sozialstaat
Sandro GuteFreiburger Großkundgebung: Fünf Gewerkschaften kämpfen für den Sozialstaat
Fünf große Gewerkschaften veranstalten am Samstag, den 27. Juni, Kundgebung in Freiburg
Am Samstag, den 27. Juni, findet in Freiburg zwischen 15:30 und 17:30 Uhr eine Großkundgebung statt, bei der fünf bedeutende Gewerkschaften für den Erhalt des Sozialstaats und faire Arbeitsbedingungen eintreten. Die Organisatoren rufen alle Freiburger Bürgerinnen und Bürger, die diese Ziele unterstützen, zur Teilnahme auf.
Beteiligt sind die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die IG Metall, die IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Mit der Demonstration wenden sie sich gegen geplante Kürzungen bei Sozialleistungen, Vorhaben zur Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre sowie längere Arbeitszeiten. Detlef Raabe, Mitglied des ver.di-Bundesvorstands, wird die Hauptrede halten.
Die Gewerkschaften betonen, dass Sparmaßnahmen vor allem Beschäftigte, Familien, Rentnerinnen und Rentner sowie Gering- und Mittelverdiener treffen würden. Michael Herbstritt, Bezirksleiter von ver.di Südbaden-Schwarzwald, bezeichnete den Sozialstaat als das „Sicherheitsnetz unseres Alltags“. Gefordert werden ein verlässliches gesetzliches Rentensystem, eine starke Gesundheitsversorgung, faire Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung für alle.
Die Kundgebung ist überparteilich und steht allen offen, die sich für einen starken Sozialstaat einsetzen. Das Motto „SOS Sozialstaat – Für ein gerechtes Morgen“ spiegelt die Sorge der Veranstalter über aktuelle Bedrohungen der Arbeitnehmerrechte wider.
Die Demonstration in Freiburg am 27. Juni soll den Widerstand der Gewerkschaften gegen Kürzungen und politische Weichenstellungen unterstreichen, die aus ihrer Sicht Arbeitnehmer und Familien benachteiligen. Ziel ist es, Unterstützer sozialer Gerechtigkeit und fairer Arbeitsstandards zu vereinen.
