Freiburger Regionsrat genehmigt neuen Hochspannungsabschnitt für das Oberrheintal
Sandro GuteFreiburger Regionsrat genehmigt neuen Hochspannungsabschnitt für das Oberrheintal
Der Regionsrat Freiburg hat einen Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung genehmigt. Dabei handelt es sich um einen Teil des Projekts „Netzverstärkung Oberrheintal“, einer großen Initiative des Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW zur Modernisierung des Stromnetzes in der Region. Die Entscheidung betrifft eine 19 Kilometer lange Strecke zwischen Meißenheim und Ringsheim.
Die genehmigte Trasse führt durch Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim. Sie wird weitgehend dem bestehenden Leitungsverlauf folgen und parallel zur vorhandenen Infrastruktur verlaufen, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Vorgesehen sind der Bau von 56 neuen Strommasten sowie der Rückbau einer alten 220-Kilovolt-Leitung mit 61 Masten.
Um die Auswirkungen auf Natur und Landschaft auszugleichen, sind ökologische Ausgleichsmaßnahmen geplant. Allerdings sind im südlichen Abschnitt noch offene Fragen zu klären, weshalb vorerst nur die Strecke bis Ringsheim genehmigt wurde. Ziel des Gesamtprojekts ist eine rund 120 Kilometer lange Verbindung, die die Stromversorgungssicherheit im Zuge des Ausbaus erneuerbarer Energien stärken soll.
Die neue Leitung wird dazu beitragen, die langfristige Stromversorgung in der Region zu sichern. Während die Bauarbeiten auf dem genehmigten Abschnitt beginnen, laufen die Verhandlungen für die verbleibenden Teile des Projekts weiter. Die Netzertüchtigung ist ein wichtiger Schritt, um das Stromnetz für die künftigen Energieanforderungen fit zu machen.






