Freiburger Stiftungen vereinheitlichen Gehälter nach TVöD ab 2027
Die Städtischen Stiftungen Freiburg haben mit der Gewerkschaft ver.di eine neue Tarifvereinbarung ausgehandelt. Das am 7. Mai 2026 unterzeichnete Abkommen führt rund 600 Beschäftigte unter ein einheitliches Entgeltssystem zusammen. Ziel der Umstellung ist es, fairere und transparenterere Arbeitsbedingungen in der gesamten Organisation zu schaffen.
Aktuell beschäftigt die Einrichtung etwa 500 Mitarbeiter:innen nach hauseigenen Vergütungsregelungen, weitere 100 nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Ab dem 1. April 2027 werden alle Beschäftigten einheitlich unter den TVöD fallen. Seitens der Stiftung wurde betont, dass der Übergang für die Mitarbeiter:innen keine finanziellen Nachteile mit sich bringen werde.
Im Rahmen der Neuausrichtung plant die Stiftungsverwaltung Freiburg, dem Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg (KAV BW) wieder als vollwertiges Mitglied beizutreten. Dieser Schritt bringt die Organisation in Einklang mit den branchenweiten Tarifstandards. Die Stiftung, einer der größten sozialen Dienstleister Freiburgs, erhofft sich davon, ihre Arbeitsplätze für bestehende und künftige Beschäftigte attraktiver zu gestalten.
Die neue Vereinbarung vereinheitlicht die Gehaltsstrukturen und stärkt die Verbindung zu regionalen Arbeitgebern. Gleichzeitig unterstreicht sie das Bekenntnis der Stiftung zu fairen Arbeitsbedingungen. Die Änderungen treten ab April nächsten Jahres vollständig in Kraft.






