Friedlicher "Aschura-Marsch" in Berlin trotz extremer Hitze und Kontroversen
Selma SchmiedtFriedlicher "Aschura-Marsch" in Berlin trotz extremer Hitze und Kontroversen
Am Vortag fand im Berliner Bezirk Mitte ein Aufmarsch unter dem Namen „Aschura-Marsch“ statt. Die Veranstaltung zog zu ihrem Höhepunkt etwa 600 Teilnehmer an und folgte einer festgelegten Route durch das Stadtzentrum.
Der Marsch begann am Berliner Dom und führte über die Straße Unter den Linden, die Charlottenstraße, die Französische Straße und die Markgrafenstraße, bevor er am Gendarmenmarkt endete. Die Organisatoren hatten eine inszenierte Darstellung mit an Bändern gefesselten Kindern geplant, doch die Polizei untersagte dies noch vor Beginn der Veranstaltung.
Wegen der extremen Hitze verließen die Kinder den Marsch bereits nach kurzer Zeit. Mehrere Teilnehmer benötigten medizinische Hilfe aufgrund hitzebedingter Kreislaufprobleme. Um die Bedingungen zu erleichtern, sagte der Veranstalter Zwischenreden ab und ermöglichte Pausen im Schatten, wobei Wasser bereitgestellt wurde.
Die Kundgebung endete gegen 20:30 Uhr. Vor-Ort-Dolmetscher berichteten, es habe während der Veranstaltung keine strafbaren Inhalte gegeben. Der Aufmarsch verlief durchgehend friedlich. Es wurden keine Straftaten in Verbindung mit dem Marsch registriert. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen sorgten Organisatoren und Behörden für die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen.
