Rechtsstreit gegen Christian Düren gescheitert - Gericht wehrt Oliver Pochers Klage um privates Streitvideo ab
Ein Kölner Gericht hat im Rechtsstreit des TV-Moderators Oliver Pocher um ein angeblich privates Video gegen ihn entschieden. Im Mittelpunkt des Verfahrens stand eine Aufnahme eines hitzigen Streits zwischen Pocher und seiner Ex-Frau Amira Aly. Der Prozess, an dem prominente Zeugen beteiligt waren, endete am 11. Juni 2025 mit der Abweisung von Pochers Antrag auf einstweilige Verfügung.
Das Landgericht Köln wies Pochers Versuch zurück, Christian Düren die Weitergabe des Videos zu untersagen. Die Richter fanden keine Beweise dafür, dass Düren die Aufnahme an Dritte verbreitet oder gezeigt hatte. Diese Entscheidung folgte den Aussagen von Zeugen wie Annemarie Carpendale und Pierre Uebelhack, die Pochers Vorwürfe nicht stützten.
Dürens Anwalt, Christian-Oliver Moser, erklärte, das Urteil verhindere, dass Pocher sich als Opfer darstelle. Unterdessen wertete Pochers Rechtsteam unter der Leitung von Sultan Balli-Bergmann das Ergebnis als Teilerfolg. Sie betonten, dass Düren im Gericht eingestanden habe, seine WhatsApp-Nachricht über das Video sei ein Bluff gewesen. Das Urteil verbietet ihm zudem, die Aufnahme künftig zu teilen.
Laut den bis Februar 2026 vorliegenden Unterlagen endete der Prozess ohne unmittelbare Veränderungen in der öffentlichen Wahrnehmung oder Medienberichterstattung über Düren.
Mit der Entscheidung des Gerichts ist Pochers Klage wegen des umstrittenen Videos endgültig gescheitert. Düren bleibt es untersagt, das Material zu verbreiten, während Pochers Forderung nach weitergehenden Beschränkungen abgewiesen wurde. Der Fall gilt damit als abgeschlossen; weitere rechtliche Schritte wurden von keiner Seite angekündigt.
