Goodyear schließt Philippsburger Werk früher als geplant ab
Goodyear hat die Produktion in seinem Werk in Philippsburg früher als geplant eingestellt. Die Fabrik, deren Schließung ursprünglich für Ende Juli 2017 vorgesehen war, beendete ihre Tätigkeit bereits am 14. Juli. Die Belegschaft hatte sechs Monate lang für den Erhalt des Standorts gekämpft, bevor die Entscheidung Mitte Mai endgültig feststand.
Der US-Reifenhersteller hatte seine Absicht, das Werk in Philippsburg zu schließen, erstmals im Oktober 2016 bekannt gegeben. Als Grund für die Stilllegung nannte das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung hin zur Produktion gefragter Premium-Reifen.
Trotz der Bemühungen der Mitarbeiter, den Betrieb aufrechtzuerhalten, wurde die Schließung im Mai besiegelt. Die Gewerkschaft IG BCE berichtete später, dass ein Mangel an Arbeitskräften zum vorzeitigen Produktionsstopp geführt habe. Nun sollen die Abrissarbeiten auf dem Gelände beginnen, ohne dass dies finanzielle Auswirkungen für die Beschäftigten habe.
Das Werk schloss seine Tore offiziell am 14. Juli 2017 – zwei Wochen früher als geplant. Die Abrissarbeiten werden wie vorgesehen fortgesetzt, und die Arbeiter behalten ihre bisherigen finanziellen Konditionen. Mit der Stilllegung endet Goodyears Präsenz in Philippsburg.






