11 February 2026, 20:20

Göppingen führt ab Donnerstag waffenfreie Zone in der Innenstadt ein

Ein Mann im Anzug und Krawatte, der strahlend in die Kamera lächelt, mit einem Logo und Text auf der rechten Seite, der lautet "Teil des Strong Cities Netzwerks zu sein bedeutet, Zugang zu Wissen und Werkzeugen zu haben, um gewalttätigen Extremismus in Frage zu stellen", und einem unscharfen Hintergrund.

Nach Gewalt: Göppingen errichtet Waffenverbotszone - Göppingen führt ab Donnerstag waffenfreie Zone in der Innenstadt ein

Ab diesem Donnerstag führt Göppingen in seiner Innenstadt eine waffenfreie Zone ein. Das Verbot umfasst Schusswaffen und Messer und gilt bis Ende April. Die Behörden begründen den Schritt mit einer Reihe bewaffneter Vorfälle in der Stadt.

Die Entscheidung folgt auf zwei jüngste Schießereien. Mitte Januar eröffnete ein Bewaffneter in einer Bäckerei das Feuer, woraufhin zwei Verdächtige festgenommen wurden. Beide befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. Nur wenige Wochen später kam es in einer örtlichen Kneipe zu einem weiteren Schusswaffenvorfall, bei dem jedoch niemand verletzt wurde.

Ermittler prüfen derzeit mögliche Verbindungen zwischen diesen Angriffen und bandenbezogener Gewalt in der gesamten Region Stuttgart.

Göppingen ist nicht die einzige Stadt, die handelt. Auch Stuttgart, Mannheim, Heilbronn, Heidelberg, Ulm und Freiburg haben in ihren Innenstädten ähnliche Waffeneinschränkungszonen eingerichtet. Mit diesen Maßnahmen soll das Risiko weiterer bewaffneter Vorfälle verringert werden.

Das vorübergehende Verbot bleibt bis Ende April in Kraft. Es spiegelt die wachsenden Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit in Baden-Württemberg wider. Lokale Behörden hoffen, dass die Beschränkungen dazu beitragen, weitere Gewalt in der Region zu verhindern.

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