Großrazzia in Bad Krozingen bringt Wende bei Jugendkriminalität
Bad Krozingen verzeichnet deutlichen Rückgang der Jugendkriminalität nach Großrazzia
Nach einer großangelegten Polizeiaktion ist die Jugendkriminalität in Bad Krozingen deutlich zurückgegangen. Die Behörden hatten Ende Januar 2026 eine Sonderermittlungsgruppe eingesetzt, um die zunehmenden Vorfälle mit jungen Straftätern zu bekämpfen. Die konsequenten Maßnahmen führten zu Strafverfahren gegen alle identifizierten Verdächtigen und einem spürbaren Rückgang der Delikte.
Die Probleme in Bad Krozingen hatten sich bereits im Mai 2025 zugespitzt, als Jugendgruppen vermehrt mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung gebracht wurden. Bis Dezember 2025 verzeichnete die Polizei einen starken Anstieg von Raubüberfällen durch diese Gruppen – ein Alarmzeichen, das schnelles Handeln erforderte.
Im Januar 2026 wurde ein spezialisiertes Ermittlerteam gebildet, dem Beamte aus Müllheim, Ehrenkirchen und der Kriminalinspektion Freiburg angehörten. Seither wurden über 500 junge Menschen kontrolliert, mehr als 60 Strafverfahren eingeleitet und gegen alle bekannten Verdächtigen Platzverweise verhängt. Diese müssen sich nun in gerichtlichen Verfahren verantworten.
Bürgermeister Volker Kieber lobte öffentlich die zügige und wirksame Arbeit der Sicherheitskräfte. Die Stadt plant nun, präventive Bildungsprogramme auszubauen, um Kinder und Jugendliche frühzeitig vor einer kriminellen Laufbahn zu bewahren.
Die Maßnahmen zeigen bereits Wirkung: Die Jugendkriminalität in Bad Krozingen ist gesunken. Während die rechtlichen Schritte gegen die Beschuldigten laufen und neue Präventionskonzepte greifen, will die Stadt diesen Erfolg festigen. Künftig soll der Fokus auf langfristiger Aufklärung liegen, um junge Menschen dauerhaft von Straftaten abzuhalten.






