Großübung in Bad Schwalbach simuliert Gefahrgutunfall mit Verletzten
Großübung in Bad Schwalbach: Simulation eines Gefahrgutunfalls mit Verletzten
Am Donnerstagmorgen findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird ein schwerer Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten simuliert. Die Behörden raten Anwohnern, während der Übung bestimmte Strecken zu meiden.
Die Übung beginnt um 9:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis etwa 12:30 Uhr im Bereich des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“. Der sichtbare Teil der Übung konzentriert sich auf die „Alte Bäderstraße“, wo farbiger Rauch einen echten Chemikalienaustritt nachstellen soll. Rund 350 Einsatzkräfte – darunter Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und Unterstützungspersonal – sind beteiligt.
Mit einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen in der Region ist zu rechnen. Betroffen sind vor allem die Verbindung zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel sowie die Straße, die zum Kreishaus in Bad Schwalbach führt. Obwohl die öffentlichen Straßen nicht gesperrt werden, empfehlen die Behörden, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets über die „Alte Bäderstraße“ zu vermeiden.
Der Rheingau-Taunus-Kreis führt die Übung durch, um die Zusammenarbeit der Katastrophenschutzteams zu testen. Das Szenario prüft die Koordination verschiedener Dienste – von der Erstversorgung bis hin zur Bewältigung einer möglichen Gefahrgutlage.
Die Übung soll bis mittags abgeschlossen sein; gegen 12:30 Uhr wird der Einsatz beendet. Die lokalen Behörden betonen, dass es sich um eine reine Vorsorgemaßnahme handelt, die im Ernstfall die Reaktionszeiten verbessern soll. Für die Bevölkerung besteht während der Übung keine tatsächliche Gefahr.






