09 March 2026, 16:15

Grüne feiern Wahlsieg mit Brezel-Tätowierungen – nur Özdemir bleibt nüchtern

Ein Mann im Anzug steht entschlossen vor einer Tür mit der Aufschrift "Ein demokratischer Wähler".

Warum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Grüne feiern Wahlsieg mit Brezel-Tätowierungen – nur Özdemir bleibt nüchtern

Nach dem knappen Wahlsieg der Grünen in Baden-Württemberg am 9. März 2026 ließen sich Kampagnenhelfer:innen zur Feier des Erfolgs Brezel-Tätowierungen stechen. Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Partei, lehnte trotz scherzhafter Aufforderungen seines Teams ab.

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Die Brezel-Tätowierung entwickelte sich unter den Mitarbeiter:innen nach der Wahl zu einem symbolträchtigen Zeichen des Jubels. Mehrere Freiwillige ließen sich das Motiv dauerhaft stechen, um den hart umkämpften Sieg zu verewigen. Özdemir jedoch hielt sich von der Nadel fern.

Der Grünen-Politiker hatte zuvor scherzhaft bemerkt, man klebe schließlich auch keine Aufkleber auf einen Ferrari – ein Vergleich, den er auf die Idee einer Tätowierung bezog. Selbst als das Gerät noch bereitstand und Kolleg:innen ihn zum Mitmachen drängten, blieb er bei seiner Entscheidung. Seine Zurückhaltung war weniger eine Reaktion auf öffentliche Kritik als vielmehr Ausdruck einer langjährigen Skepsis.

In der deutschen Öffentlichkeit löste Özdemirs Verzicht keine nennenswerte Resonanz aus. Medienberichte konzentrierten sich stattdessen auf die Kampagnentradition und die Begeisterung der Helfer:innen.

Die Brezel-Tätowierungen bleiben ein kleines, aber prägnantes Detail des Grünen-Wahlkampfs 2026. Özdemirs Entscheidung, nicht mitzumachen, blieb ohne Kontroverse. Vorerst tragen nur die Mitarbeiter:innen, die den hart erkämpften Sieg feierten, die eingestochenen Motive.

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