29 June 2026, 10:10

Hertha BSC setzt auf Teambuilding statt auf Aufstiegsträume

Herthas Ziele: Nachhaltige Strukturen Statt Aufstiegs-Träume

Hertha BSC setzt auf Teambuilding statt auf Aufstiegsträume

Hertha BSC startet mit Teambuilding-Klausur in Kienbaum in die neue Saison

Hertha BSC hat die Vorbereitungen auf die neue Spielzeit mit einer Teambuilding-Maßnahme im brandenburgischen Kienbaum eingeleitet. Trainer Stefan Leitl organisierte das Treffen, um frühzeitig Ziele zu setzen und Rollen innerhalb der Mannschaft neu zu definieren – noch vor Beginn des offiziellen Trainingsbetriebs. Der Verein steht vor einer herausfordernden Phase, in der finanzielle Zwänge die sportliche Ausrichtung prägen.

Im Mittelpunkt der Klausur stand die Entwicklung einer positiven Grundhaltung sowie die Festlegung interner Vorgaben. Diese sollen in vertraulichen Gesprächen finalisiert werden, bevor sie öffentlich kommuniziert werden. Der Club bestätigte bereits, in dieser Saison nicht den Aufstieg anzustreben, sondern stattdessen Strukturen für eine langfristige Stabilität aufzubauen.

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Die angespannte finanzielle Lage zwang Hertha, Leistungsträger wie Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance abzugeben. Ihre Abgänge könnten jungen Talenten aus der eigenen Akademie, etwa Boris Mamuzah Lum, den Weg in die erste Mannschaft ebnen. Bisher gab es im Transferfenster jedoch keine nennenswerten Neuzugänge.

Geschäftsführer Peter Görlich wird am Montag die wirtschaftliche Situation des Vereins näher erläutern. Seine Ausführungen sollen weitere Einblicke in die finanzielle Machbarkeit und die strategische Ausrichtung Herthas geben.

Nachhaltigkeit statt kurzfristiger Erfolge

Hertha BSC setzt klar auf Kontinuität und verzichtet bewusst auf kurzfristige Erfolgsstrategien. Der Abgang wichtiger Spieler und die zurückhaltende Transferpolitik spiegeln die finanzielle Realität wider. In der kommenden Saison wird der Verein auf interne Entwicklung und eine sorgfältige Planung setzen müssen.

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