Hitzewelle lässt Straßen schmelzen – so gefährlich wird es für Autofahrer jetzt
Gretel BirnbaumHitzewelle lässt Straßen schmelzen – so gefährlich wird es für Autofahrer jetzt
Extreme Hitze lässt Straßenoberflächen auf über 60 °C aufheizen. Das Verkehrsministerium warnt Fahrer schwerer Fahrzeuge, ihre Routen besonders sorgfältig zu planen. Durch die Hitze drohen Straßenbeläge sich zu verformen – mit erhöhten Unfallgefahren für alle Verkehrsteilnehmer.
Anhaltende Sonneneinstrahlung hat den Bindemittelanteil im Asphalt aufgeweicht. Kühlt es nachts nicht ausreichend ab, können sich Spurrillen, Beulen oder lose Splitter bilden. Besonders Motorradfahrer sind durch Schotter und unebene Stellen einem höheren Kollisionsrisiko ausgesetzt.
Die Hitzewelle fällt mit dem Beginn der Getreideernte in Brandenburg zusammen. Schwerer landwirtschaftlicher Verkehr belastet nun zusätzlich die ohnehin geschwächten Straßen in den südlichen Regionen. Der Landesbauernverband weist auf die zusätzliche Belastung für das Straßennetz hin.
Die Behörden raten Autofahrern, die heißesten Stunden des Tages nach Möglichkeit zu meiden. Zudem wird zu erhöhter Vorsicht auf stark befahrenen Strecken geraten, und Betreiber werden aufgefordert, unnötige Belastungen für beschädigte Fahrbahnoberflächen zu vermeiden. Die Hinweise des Verkehrsministeriums zielen darauf ab, Unfälle und Straßenschäden zu reduzieren. Fahrer sollten Fahrten wenn möglich in kühlere Tageszeiten verlegen, da die Kombination aus hohen Temperaturen und starkem Verkehr bestehende Schwachstellen im Straßenbelag weiter verschärfen könnte.
