Hochschulzugang wird 2025 deutlich einfacher – nur noch 28 % der Studiengänge mit NC
Selma SchmiedtHochschulzugang wird 2025 deutlich einfacher – nur noch 28 % der Studiengänge mit NC
Zugang zu Hochschulstudiengängen in Deutschland wird für Studierende einfacher
Im Wintersemester 2025/26 unterliegen weniger als ein Drittel der Bachelorstudiengänge Zulassungsbeschränkungen. Dies stellt eine deutliche Veränderung gegenüber früheren Jahren dar, in denen strengere Aufnahmekriterien weit verbreitet waren.
Noch vor einem Jahrzehnt verlangte fast die Hälfte aller Bachelorprogramme bestimmte Noten für die Zulassung. Heute gelten solche Einschränkungen nur noch für 28,7 Prozent der grundständigen Studiengänge. Das bedeutet: Sieben von zehn Studienangeboten können Studierende ohne Sorge um ihre Schulnoten belegen.
Die Entwicklung variiert jedoch je nach Region. Berlin und Baden-Württemberg verzeichnen nach wie vor die höchsten Anteile an zulassungsbeschränkten Studiengängen. Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz bieten dagegen den offensten Zugang – hier ist weniger als jedes fünfte Studienangebot mit Zulassungsbeschränkungen belegt. Hamburg verzeichnet einen besonders raschen Wandel: Innerhalb von nur zwei Jahren sank der Anteil der beschränkten Studiengänge von 62,4 auf 37,6 Prozent.
Prognosen zufolge werden bis zum Wintersemester 2026/27 mehr als zwei Drittel aller Studienprogramme für alle Bewerberinnen und Bewerber offenstehen. Der Rückgang der Zulassungshürden gibt Studieninteressierten mehr Flexibilität bei der Wahl ihres Fachs. Da in Kürze die meisten Programme auf Aufnahmekriterien verzichten dürften, erweitert sich der Zugang zu höherer Bildung in Deutschland weiter. Diese Entwicklung spiegelt einen generellen Trend zu mehr Inklusivität in der Hochschulzulassung wider.






