09 January 2026, 22:23

Hochwasserschutz am Rhein: Modernisierung des Tulladamms beginnt 2024

Bäume in der Nähe eines historischen Gebäudes mit einer Brücke.

Hochwasserschutz am Rhein: Modernisierung des Tulladamms beginnt 2024

Hochwasserschutzmaßnahmen am Rhein: Baubeginn für 2024 geplant

Im Januar 2024 gehen die Hochwasserschutzarbeiten am Rhein in die nächste Phase 6. Ab Mitte Januar beginnen Rodungsarbeiten zwischen Breisach und Burkheim, um den historischen Tulladamm für die geplante Modernisierung vorzubereiten. Das Projekt soll die Sicherheit der Anwohner bei Hochwasserereignissen deutlich verbessern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In der ersten Phase wird die Gehölzvegetation am Waldrand in der Nähe des Damms entfernt. Diese Maßnahme ist notwendig, um den Hochwasserschutzdamm III zu modernisieren, der die östliche Begrenzung des künftigen Rückhaltebeckens Breisach/Burkheim bildet. Die Arbeiten sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein, wobei es aus Sicherheitsgründen zu vorübergehenden Sperrungen in der Umgebung kommen kann.

Die Bewohner von Breisach und Burkheim erhalten Informationsblätter zu den anstehenden Beeinträchtigungen. Die Hauptsanierung des Tulladamms, die vom Regierungspräsidium Freiburg im Auftrag des Landes Baden-Württemberg durchgeführt wird, startet im Herbst. Der modernisierte Damm wird dann den aktuellen technischen Standards entsprechen und einen befahrbaren Schutzweg für Einsatzkräfte umfassen. Nach Fertigstellung wird das Rückhaltebecken bis zu 6,5 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen können – ein entscheidender Beitrag zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Rhein für die gesamte Region.

Das Projekt verbindet moderne Ingenieurskunst mit historischer Infrastruktur, um das Hochwasserrisiko zu verringern. Der neue Dammweg ermöglicht Einsatzkräften bei Hochwasser eine schnellere Reaktion. Die Fertigstellung des Rückhaltebeckens markiert einen wichtigen Schritt, um die Region vor künftigen Rheinüberschwemmungen zu schützen.