10 May 2026, 10:10

Jens Opitz: Vier Jahrzehnte Innovation in Versicherung und Automobilbranche

Eine Brücke mit Geländern, Fahrzeugen, Gebäuden, Bäumen, Strommasten und -leitungen sowie einem wolkenverhangenen Himmel im Hintergrund, mit einem Gebäude an der Seite, auf dem ein "Standard Insurance"-Schild zu sehen ist.

Jens Opitz: Vier Jahrzehnte Innovation in Versicherung und Automobilbranche

Jens Opitz, eine langjährige prägende Persönlichkeit in der Automobil- und Versicherungsbranche, blickt auf eine mehr als vierzigjährige Karriere zurück. Seine Laufbahn begann in Autohäusern, bevor er maßgebliche Positionen in großen Unternehmen wie der Allianz und Mercur Assistance ausgestaltete. Besonders in den Bereichen Automatisierung, Datenmanagement und Notfalldienste hinterließ er bleibende Spuren in der Branche.

1983 stieg Opitz ins Berufsleben ein und arbeitete im Automobilhandel für VW-, Audi- und Porsche-Vertragshändler. Sechs Jahre später wechselte er zur ADAC-Zentrale in München, wo er bis 1995 im Schichtbetrieb globale Notrufe entgegnahm.

1995 trat er in die Dienste von Mercur Assistance ein, wo er zunächst Servicenetze aufbaute, bevor er die Leitung des Notrufzentrums übernahm. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zum größten Anbieter von Assistance-Dienstleistungen in Deutschland und wurde später von der Munich Re übernommen.

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2001 wechselte Opitz zur Konzernzentrale der Allianz Versicherungs-AG. Dort begann er als Geschäftsprozessanalytiker, stieg später zum Six-Sigma-Black-Belt-Projektmanager auf und übernahm schließlich als bevollmächtigter Zeichnungsberechtigter die Automatisierung der Kfz-Glas-Schadensabwicklung. Zudem fungierte er ab 2024 als leitender Gutachter der Allianz in Verhandlungen mit der DEKRA.

In seinen letzten Berufsjahren konzentrierte sich Opitz auf strukturierte Daten, Schnittstellengestaltung sowie die Einhaltung regulatorischer Vorgaben wie dem Digital Operational Resilience Act (DORA). Parallel leitete er sechs Jahre lang den After-Sales-Bereich im Ersatzteilvertrieb.

Rückblickend bezeichnete Opitz seinen Werdegang als herausfordernd und betonte, dass er ohne die Unterstützung von Robert Seyfferth einen anderen Verlauf genommen hätte.

Opitz’ Karriere umfasste die Bereiche Notfalldienste, Versicherungsautomatisierung und Datenregulierung. Seine Führungsrollen bei Mercur Assistance und der Allianz trugen maßgeblich zur Modernisierung von Schadensabwicklung und Serviceprozessen bei. Die heutige Ausrichtung der Branche auf digitale Resilienz und strukturierte Daten basiert auf den Leistungen von Pionieren wie ihm.

Quelle