Jugendlicher riskiert Leben beim lebensgefährlichen Train-Surfen auf Regionalbahn
Gretel BirnbaumJugendlicher riskiert Leben beim lebensgefährlichen Train-Surfen auf Regionalbahn
Ein Jugendlicher hat sein Leben riskiert, indem er auf einem fahrenden Regionalzug zwischen Freiburg im Breisgau und Weil am Rhein 'Train-Surfen' betrieben hat. Der Vorfall ereignete sich am Montag, dem 16. Februar 2026, gegen 19:50 Uhr und löste umgehend eine Reaktion der Behörden aus. Die Bundespolizei warnte daraufhin eindringlich vor den tödlichen Gefahren dieser illegalen Praxis.
Ein Fahrgast hatte den jungen Mann zunächst auf der Kupplung am Ende des Zuges sitzend bemerkt. Der Zeuge stieg an der Station Bad Krozingen aus und meldete das gefährliche Verhalten dem Bahnpersonal.
Während der Zug weiterfuhr, entdeckte der Lokführer während eines Halts in Efringen-Kirchen eine Person, die von der Kupplung sprang. Bei der Konfrontation floh der Jugendliche vom Tatort. Ob die Person später identifiziert oder festgenommen wurde, gaben die Behörden bisher nicht bekannt.
Obwohl seit 2020 keine offiziellen bundesweiten Statistiken zu schweren oder tödlichen Unfällen durch 'Train-Surfen' mehr veröffentlicht wurden, werden solche Vorfälle weiterhin erfasst und juristisch verfolgt. Die Praxis ist nicht nur extrem gefährlich, sondern auch strafbar – Polizei und Verkehrsbetriebe warnen seit Jahren vor den Risiken.
Die Bundespolizei betonte erneut die lebensbedrohlichen Folgen des 'Train-Surfens' und rief die Bevölkerung dazu auf, auf derartige Leichtsinnigkeit zu verzichten. Der Vorfall auf der RB27 zeigt einmal mehr, welche Gefahren damit verbunden sind. Die Verfolgung ähnlicher Straftaten geht weiter, wobei die Behörden die Bedeutung der Bahnsicherheit unterstreichen.
