Junge Fahrerin entkommt nach Reh-Unfall mit leichten Verletzungen
Eine 21-jährige Frau entkam mit leichten Verletzungen, nachdem ihr Auto in den frühen Morgenstunden des Mittwochs in der Nähe von Schwendi umgekippt war. Der Unfall ereignete sich, als sie auf der Landesstraße 265 einem Reh auswich, woraufhin ihr Volkswagen gegen einen Baum prallte und sich überschlug. Rettungskräfte wurden kurz nach dem Vorfall gegen 0.45 Uhr alarmiert.
Die Fahrerin war auf dem Weg von Schöneburg in Richtung Hürbel, als es zur Kollision kam. Nach dem Aufprall auf den Baum kippte das Fahrzeug um, sodass die Frau eingeklemmt war. Es gelang ihr jedoch, sich selbst zu befreien, und sie rief sofort Hilfe herbei.
Rettungssanitäter brachten die Frau ins Krankenhaus, wo sie wegen leichter Verletzungen behandelt wurde. Die Polizei bestätigte, dass der angelegte Sicherheitsgurt eine entscheidende Rolle dabei spielte, die Schwere ihrer Verletzungen zu verringern. Ein Abschleppwagen entfernte später das stark beschädigte Fahrzeug von der Unfallstelle; die Reparaturkosten werden auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
Die Behörden in Ochsenhausen haben Ermittlungen zum Unfall eingeleitet. Zwar gibt es keine umfassenden Daten zu tierbedingten Unfällen in der Region Schwendi im vergangenen Jahr, doch handelt es sich hier um den einzigen dokumentierten Vorfall mit einem Reh in den jüngeren Aufzeichnungen.
Die Polizei erinnerte Autofahrer daran, vor Fahrtantritt stets den Sicherheitsgurt anzulegen. Die Untersuchungen zum Unfall dauern noch an. Über den Verbleib oder den Zustand des Rehs wurden keine weiteren Angaben gemacht.






