10 February 2026, 23:11

Kino International strahlt nach 18 Monaten Sanierung in neuem Glanz

Ein Bild eines Theatersaals mit einer großartigen, kunstvoll verzierten Decke, verzierten Wänden mit Säulen, Geländern und Vorhängen und einem Teppichboden, gekrönt von einem zusätzlichen Bild.

Kino International strahlt nach 18 Monaten Sanierung in neuem Glanz

Das Kino International, eines der ikonischsten Kinos Ost-Berlins, öffnet nach 18 Monaten umfangreicher Sanierung offiziell am 3. März wieder seine Türen. Das historische Haus, bekannt für seinen prächtigen Perlenvorhang und Jahrzehnte von Filmpremieren, wurde grundlegend modernisiert, um sein kulturelles Erbe zu bewahren und gleichzeitig die technischen Standards an die Gegenwart anzupassen.

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Das 1961 erbaute und 1963 eröffnete Kino International war bis 1990 die erste Adresse der DDR für die Uraufführungen der DEFA-Filme. Zwar sind die genauen Zahlen der Premieren nicht dokumentiert, doch in seinen Glanzzeiten war das Kino Schauplatz unzähliger großer Produktionen. Die jüngste Generalsanierung dauerte 22 Monate und kostete über 10 Millionen Euro. Dabei wurde nicht nur die marode Bausubstanz instand gesetzt, sondern auch der historische Charme des Gebäudes bewahrt.

Im Rahmen der Arbeiten wurde der legendäre Perlenvorhang originalgetreu restauriert – nun mit korrigierter Anordnung und 40 Millionen neuen Pailletten verziert. Im Innenraum reduzierte man die Sitzplatzzahl von 551 auf 506, um mehr Beinfreiheit zu bieten, während die Energieeffizienz durch ein neues Heizsystem und erneuerte Leitungen um 70 Prozent gesteigert wurde. Zudem erhielt das Kino moderne Projektionstechnik auf dem Stand der Zeit, vergleichbar mit der des Filmfestivals von Cannes.

Zur Wiedereröffnung werden die Kulturstaatsministerin der Bundesregierung und Berlins regierender Bürgermeister erwartet. Weitere Modernisierungsmaßnahmen im Umfang von voraussichtlich über 5 Millionen Euro sind für spätere Phasen geplant.

Die Neueröffnung markiert einen neuen Abschnitt für das Kino International, das seine historische Bedeutung mit den Ansprüchen der Gegenwart verbindet. Mit mehr Komfort, Nachhaltigkeit und Spitzentechnik bleibt das Haus ein zentraler kultureller Leuchtturm der Hauptstadt.