03 April 2026, 10:14

Kunstprojekt Kombination vereint sechs Sauerland-Städte durch Wortpaare und Dialoge

Gemälde einer Stadtansicht mit einer Kirche im Hintergrund, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Menschen, einem Zaun und einem Himmel, mit Text unten.

Kunstprojekt Kombination vereint sechs Sauerland-Städte durch Wortpaare und Dialoge

Kunstprojekt Kombination verbindet sechs Städte im Hochsauerlandkreis

Ein kommunenübergreifendes Kunstprojekt mit dem Titel Kombination bringt sechs Städte im Hochsauerlandkreis zusammen. Die von dem Künstler Lars Breuer initiierte Aktion setzt sich mit den Themen Kommunikation und Konsensfindung anhand von Wortpaaren auseinander. Den Auftakt bildet der diesjährige Tag des offenen Denkmals mit Veranstaltungen in Arnsberg, Bestwig, Brilon, Meschede, Schmallenberg und Sundern.

Den ersten Höhepunkt des Projekts bildet eine Diskussion mit Lars Breuer am Sonntag, dem 21. September, um 18 Uhr auf dem Kaiser-Otto-Platz in Meschede. Bei dieser Eröffnungsveranstaltung werden die verbindenden Themen der sechs beteiligten Städte vorgestellt – Gemeinden, die vor 50 Jahren im Zuge der Gebietsreform ihre Selbstständigkeit verloren. Ehemalige Ortsteile wie Bad Waldliesborn, Olpe-Land und Apollmicke gehören heute zu größeren Kommunen wie Arnsberg, Meschede oder Lennestadt.

In Arnsberg wird an der Auferstehungskirche am Neumarkt ein großes Banner mit dem Wortpaar KONSENS – KONTRAST zu sehen sein. Im Anschluss findet am Sonntag, dem 14. September, um 15 Uhr ein Künstlergespräch mit Breuer in der Kirche statt. Die Veranstaltung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.

Gefördert wird Kombination vom Hochsauerlandkreis und der Sparkasse Mitten im Sauerland. Das Projekt läuft bis zum 18. Januar 2026, wenn um 11 Uhr eine Abschlussveranstaltung im Lenneatelier in Schmallenberg stattfindet.

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Das Kunstprojekt thematisiert, wie Zusammenarbeit und Kompromissbereitschaft die Region seit der Neuordnung in den 1970er-Jahren geprägt haben. Durch Ausstellungen und Gespräche lädt Kombination die Bevölkerung ein, über gemeinsame Geschichte und Kommunikation nachzudenken. Die letzte Zusammenkunft in Schmallenberg bildet den Abschluss der Initiative.

Quelle