15 March 2026, 20:19

Landtagswahl in Baden-Württemberg: Stuttgart unter massivem Polizeischutz

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration in einer Stadt.

Landtagswahl in Baden-Württemberg: Stuttgart unter massivem Polizeischutz

Stuttgart unter starkem Polizeiaufgebot bei Landtagswahl in Baden-Württemberg

Am 8. März 2026 war in Stuttgart ein großes Polizeiaufgebot präsent, während in Baden-Württemberg die Landtagswahl stattfand. Beamte sicherten Wahllokale, Parteiveranstaltungen und öffentliche Versammlungen in der gesamten Stadt ab. Der Tag verlief trotz mehrerer Demonstrationen weitgehend ohne größere Zwischenfälle.

An der Wahl beteiligten sich 21 politische Parteien mit Landeslisten sowie insgesamt 1.184 Kandidaten. Davon traten 531 nur in Wahlkreisen an, 177 ausschließlich über Landeslisten und 476 sowohl in Wahlkreisen als auch auf Listen. Weitere 4 Kandidaten standen auf Ersatzlisten. Sowohl die Stimmabgabe als auch die anschließenden Wahlpartys verliefen reibungslos – Störungen blieben aus.

Die Polizei konzentrierte sich auf drei Schwerpunkte: den Schutz der Parlamentsgebäude, die Absicherung der Wahlabendveranstaltungen und die Gewährleistung des Medienzugangs. Zwei Kundgebungen standen besonders im Fokus. Die Veranstaltung zum "Internationalen Frauenkampftag" blieb weitgehend friedlich, allerdings ermitteln die Behörden wegen des Abbrennens einer Rauchfackel und einer leichten Körperverletzung. Die Kundgebung "Solidarität mit den Menschen im Iran – Hoffnung, Einheit und friedlicher Protest" endete hingegen ohne Zwischenfälle.

Die Behörden bestätigten, dass es weder während der Wahl noch bei den begleitenden Veranstaltungen zu schweren Vorfällen kam. Im Mittelpunkt der Einsätze standen die öffentliche Sicherheit und ein reibungsloser Ablauf der demokratischen Prozesse.

Die Landtagswahl und die damit verbundenen öffentlichen Versammlungen in Stuttgart verliefen ohne nennenswerte Störungen. Die Ermittlungen zur Rauchfackel und der leichten Körperverletzung dauern noch an. Laut Angaben der Behörden verliefen alle Veranstaltungen – von der Stimmabgabe bis zu den Demonstrationen – wie geplant unter polizeilicher Aufsicht.

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