Lichterabend in Tiefenort: Wie ein Gottesdienst die Kirche zum Strahlen brachte
Sandro GuteLichterabend in Tiefenort: Wie ein Gottesdienst die Kirche zum Strahlen brachte
St. Petri-Kirche in Tiefenort zog am 1. Februar alle in ihren Bann
Trotz eisiger Temperaturen und eines vollen Dorfveranstaltungskalenders war die St. Petri-Kirche in Tiefenort am 1. Februar bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Licht für alle-Gottesdienst, bekannt für seinen unkonventionellen Ansatz, brachte ein bunt gemischtes Publikum zusammen – darunter besonders viele junge Besucherinnen und Besucher.
Der Abend begann mit einem Gottesdienst, der als Reise durch die biblische Offenbarung des Johannes gestaltet war. Dramatische Szenen führten die Gemeinde durch die Handlung, während die Predigt sich auf die Vision Jesu als eine Kraft konzentrierte, die Ängste vertreibt und Hoffnung schenkt.
Ein musikalischer Höhepunkt war der Auftritt der Band The Quiet Side, die mit Gitarre, Cajón und Mundharmonika spielte. Ihr Repertoire reichte von traditionellen Kirchenliedern über Beatles-Klassiker bis hin zu Ostrock-Balladen und begeisterte das Publikum durchgehend.
Ein besonders berührender Moment war ein Kerzenritual, bei dem die Teilnehmer eine große schmiedeeiserne Fischskulptur entzündeten – als Symbol für ihre persönlichen Hoffnungen und Gebete. Viele erhielten zudem individuelle Segensworte, was ein starkes Gefühl von Verbundenheit und Ermutigung schuf.
Nach dem Gottesdienst blieb die Kirchentür geöffnet, und die Menschen blieben noch lange beisammen, tauschten sich aus und genossen die Gemeinschaft. Die sorgfältige Vorbereitung durch die Kirchenältesten und ihre herzliche Gastfreundschaft fanden bei den Besuchern großen Anklang.
Die Veranstaltung füllte die Kirche bis auf den letzten Platz – eine gelungene Mischung aus moderner Musik, symbolträchtigen Ritualen und einer einladenden Atmosphäre. Die Gäste verließen den Abend mit einem gemeinsamen Gefühl der Hoffnung, gestärkt durch die Botschaften des Abends und persönliche Begegnungen.
