Ludwigsburger Natur-Restaurant kämpft nach Baumsturz um seine Existenz
Selma SchmiedtLudwigsburger Natur-Restaurant kämpft nach Baumsturz um seine Existenz
Beliebtes Ludwigsburger Restaurant kämpft ums Überleben nach Sperrung der Zufahrtsstraße
Ein beliebtes Restaurant in Ludwigsburg steht vor existenziellen Problemen, nachdem der einzige Zugang durch einen umgestürzten Baum blockiert wurde. Das GiG – Genuss im Grünen, gelegen im grünen Stadtteil Hoheneck nördlich der Innenstadt, verzeichnet seit Anfang September hohe finanzielle Verluste und musste bereits Personal abbauen. Die Schließung wirft Fragen zur Zukunft des Betriebs auf, während die Stadt nach Lösungen für die Sicherheitsprobleme sucht.
Die Schwierigkeiten begannen Anfang September, als ein Baum auf den Otto-Konz-Weg stürzte – die einzige Zufahrtsstraße zum Restaurant. Seither bleibt die Straße aus Sicherheitsgründen gesperrt, insbesondere wegen Bodeninstabilitäten in der Nähe des Neckars. Da ein Wiedereröffnungsdatum nicht in Sicht ist, hat Besitzer Jack Khano bereits zwei Teilzeitkräfte entlassen und die Arbeitszeiten einer weiteren Mitarbeiterin reduzieren müssen.
Die gesperrte Zufahrt zwang das Restaurant, vier bis fünf Veranstaltungen abzusagen, was im September allein Verluste von 15.000 bis 20.000 Euro verursachte. Um den sicheren Zugang wiederherzustellen, muss die Stadt Ludwigsburg nun Schutzbarrieren errichten, Wege verstärken und statische Prüfungen durchführen. Zudem sind Brandschutz- und Barrierefreiheitsmaßnahmen erforderlich, bevor die Straße wieder freigegeben werden kann. Das inmitten der Natur gelegene Lokal war einst ein gefragter Ort für Feiern und gesellige Abende. Doch ohne funktionierende Zufahrt ruht der Betrieb weiterhin.
Die Verluste des Restaurants steigen weiter, je länger die Sperrung andauert. Wann die notwendigen Sicherheitsarbeiten abgeschlossen sein werden, können Stadtvertreter noch nicht sagen. Bis dahin bleibt die Zukunft des GiG – Genuss im Grünen ungewiss.
