Mannheims Kinder planen die Stadt der Zukunft – mit Spielplätzen und Radwegen
Oswin BolanderMannheims Kinder planen die Stadt der Zukunft – mit Spielplätzen und Radwegen
Mannheim ist seit Anfang 2023 als „Kinderfreundliche Kommune“ anerkannt. Nun treibt die Stadt einen neuen Aktionsplan voran, um junge Menschen stärker in die Gestaltung ihrer Zukunft einzubinden. Bei einem kürzlichen Workshop sammelten Kinder Ideen für eine nachhaltigere und inklusivere Stadtentwicklung.
Der Aktionsplan 2023–2025 konzentriert sich darauf, die UN-Kinderrechtskonvention in die Praxis umzusetzen. Im Rahmen dieser Initiative fand ein sogenannter „Zukunftsworkshop“ statt, bei dem Kinder Vorschläge einbrachten, wie Mannheim verbessert werden kann. Dazu gehörten mehr Spielplätze, autofreie Zonen und breitere Fahrradwege für eine grünere Stadt.
Der Workshop folgte einem strukturierten Dreiphasenmodell: Kritik üben, kreative Lösungen entwickeln und konkrete Veränderungen planen. Die jungen Teilnehmer:innen forderten zudem Ampelschaltungen, die Radfahrer:innen priorisieren, einen besseren Zugang zu lokalen Einrichtungen sowie einen stärkeren Ausbau erneuerbarer Energien. Oberbürgermeister Dirk Grunert lobte das Engagement und die zukunftsweisenden Ideen der Kinder. Die Kinderbeauftragte Birgit Schreiber bestätigte unterdessen, dass der erste Aktionsplan erfolgreich abgeschlossen wurde. Nun bereitet sich die Stadt auf den 68DEINS!-Kinder- und Jugendgipfel vor, der im Oktober 2026 in ganz Mannheim stattfinden soll.
Mannheims kontinuierliches Engagement für Kinderrechte stellt sicher, dass die Stimmen junger Menschen die städtische Entwicklung mitprägen. Als nächste Schritte sollen die Workshop-Ideen in konkrete Projekte umgesetzt werden – mit weiteren Beteiligungsformaten im Vorfeld des Gipfels 2026. Ziel ist es, Mannheim in den kommenden Jahren noch nachhaltiger, barriereärmer und kinderfreundlicher zu gestalten.
