03 March 2026, 11:49

Mannheims neuer queerer Buchclub schafft sicheren Raum für Literaturfans

Ein altes Buchcover mit vier illustrierten Frauenköpfen und der Überschrift "The Queer Side of Things".

Mannheims neuer queerer Buchclub schafft sicheren Raum für Literaturfans

Neuer queerer Buchclub in Mannheim gestartet – ein sicherer Ort für Frauen und nicht-binäre Leser:innen

In Mannheim hat ein neuer queerer Buchclub seine Pforten geöffnet und bietet Frauen und nicht-binären Leser:innen einen eigenen Raum. Organisiert wird der Club von Shanna und Svenja vom Queeren Zentrum Mannheim (QZM). Regelmäßig trifft sich die Gruppe, um Literatur aus queer-feministischer Perspektive zu diskutieren. Beim ersten Treffen stand "Eine kurze Geschichte queerer Frauen" von Kirsty Loehr im Mittelpunkt.

Der Club veranstaltet zwei verschiedene Formate: Vierteljährlich findet um 17 Uhr ein Treffen in der Stadtbibliothek Mannheim statt. Auf dem Programm stehen Werke von Fiona Sironic, Lydia Meyer und Lars Werner.

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Monatlich, jeweils am vierten Dienstag, trifft man sich im QZM. Das nächste Treffen am 24. Februar widmet sich "Der Zopf" von Laetitia Colombani. Zwar gibt es ähnliche Initiativen wie den QBeKA-Buchclub in Karlsruhe, doch vergleichbare queere Lesezirkel sind in anderen deutschen Städten selten.

Die Organisator:innen legen Wert auf einen geschützten Raum, in dem offene Gespräche möglich sind. Ihr Ziel ist es, Stimmen zu stärken, die in der literarischen Mainstream-Debatte oft unterrepräsentiert sind.

Mit dem doppelten Rhythmus – vierteljährlich in der Stadtbibliothek und monatlich im QZM – bietet der Club regelmäßige Gelegenheiten zum Austausch. Durch die Fokussierung auf queere und feministische Perspektiven schließt er eine Lücke im Mannheimer Kulturangebot. Das nächste Treffen am 24. Februar führt diese Ausrichtung mit "Der Zopf" fort.