Massenkarambolage auf der A6: 42 Fahrzeuge nach nächtlichem Crash verwickelt
Oswin BolanderMassenkarambolage auf der A6: 42 Fahrzeuge nach nächtlichem Crash verwickelt
Massenkarambolage mit 42 Fahrzeugen legt A6 zwischen Viernheim und Mannheim lahm
In den frühen Morgenstunden des Freitag, den 31. März 2026, kam es auf der Autobahn A6 zwischen Viernheim und Mannheim zu einem schweren Unfall mit 42 beteiligten Fahrzeugen. Die Kollision ereignete sich gegen 2:00 Uhr und führte zu vorübergehenden Fahrbahnsperrungen. Schwerverletzte gab es nicht, zwei Fahrer wurden jedoch vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Auslöser des Unglücks war ein 23-jähriger Hyundai-Fahrer, der in Höhe des Rasthofs Linsenbühl plötzlich nach rechts ausscherte. Sein Wagen prallte gegen eine Leitplanke, schleuderte zurück auf die Fahrbahn und blieb quer in der mittleren Spur stehen.
Ein 22-jähriger Nissan-Fahrer kollidierte daraufhin mit dem stehenden Hyundai, der daraufhin gegen eine Betonschutzwand geschleudert wurde. Kurz darauf versuchte ein 24-jähriger Land-Rover-Fahrer, dem Hyundai auszuweichen, traf dabei jedoch den Nissan.
Der Hyundai und der Nissan wurden als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft, die Schäden belaufen sich jeweils auf etwa 25.000 Euro. Am Land Rover entstand ein Schaden von rund 5.000 Euro, während die Reparatur der Leitplanken und Schutzbarrieren voraussichtlich 10.000 Euro kosten wird. Die Verkehrsbehinderungen hielten an, bis die Autobahn um 4:54 Uhr wieder vollständig freigegeben wurde.
Die Behörden bestätigten, dass niemand schwer verletzt wurde, die beiden jüngsten Beteiligten wurden jedoch in nahegelegenen Krankenhäusern untersucht. Der Unfall verursachte erhebliche Schäden an Fahrzeugen und der Straßeninfrastruktur, die Gesamtkosten für die Instandsetzung dürften 60.000 Euro übersteigen. Die Ermittlungen zur Ursache des ursprünglichen Ausweichmanövers laufen noch.






