Motor Presse Stuttgart bekommt neue Doppelspitze ab April 2026
Die Motor Presse Stuttgart hat im Rahmen einer Führungsneuordnung zwei neue Geschäftsführer berufen. Michael Samak und Stefan Karcher übernehmen ab dem 1. April 2026 die Leitung und lösen damit Kay Labinsky ab, der in eine beratende Funktion wechselt. Die Veränderungen folgen auf eine Phase der strategischen Neuausrichtung, die Labinsky seit Anfang 2024 vorangetrieben hat.
Labinsky war im Frühjahr 2024 von Burda zur Motor Presse Stuttgart gewechselt. In den knapp zwei Jahren seiner Amtszeit formte er das Unternehmen zu einem technologie- und datengetriebenen Medienhaus um. Zu seinen Initiativen gehörten der Relaunch zentraler Marken wie auto motor und sport, der Ausbau von Videocontent sowie die Einführung von KI-Tools.
Die beiden neuen Geschäftsführer bringen unterschiedliche Expertise mit: Samak verantwortete zuvor die analogen und digitalen Vertriebs-, Marketing- und Eventbereiche und war maßgeblich an der strategischen Planung beteiligt. Karcher, zuständig für die Produktsparten, Finanzen und Personal, will die bisherigen Fortschritte des Unternehmens weiter ausbauen. Seine Schwerpunkte liegen auf der Stärkung der Kerngeschäfte, der Entwicklung neuer Produkte und der Vertiefung der technologischen Kompetenz.
Sowohl Samak als auch Karcher streben ein Wachstum in den Kernmärkten an. Ihre Strategie setzt auf innovative Vertriebsmodelle, datenbasierte Lösungen und die Nutzung von KI zur Wertschöpfung. Die Mehrheitseigner Patricia Scholten und Peter-Paul Pietsch würdigten Labinskys Arbeit bei der Umstrukturierung und Neuausrichtung des Unternehmens.
Labinsky wird sich künftig auf die strategische Weiterentwicklung konzentrieren und steht dem Unternehmen weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung. Der Wechsel markiert eine neue Phase für die Motor Presse Stuttgart nach der Übernahme durch Burda im Jahr 2024.
Die Führungsänderung tritt am 1. April 2026 in Kraft. Samak und Karcher werden die digitale Wachstumsstrategie des Unternehmens vorantreiben – mit Fokus auf Technologie und Daten. Labinskys beratende Rolle sichert dabei eine kontinuierliche Begleitung während der Übergangsphase.