Neuer Positionspapier unterstützt Holzbranche in der Region
Neues Positionspapier unterstützt Holzenergie in der Region
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- Dezember 2025
Baden-Württemberg treibt nachhaltige Heizlösungen voran – dabei spielt Holzenergie eine zentrale Rolle. Bereits jetzt werden 16 Prozent des geschlagenen Holzes im Land energetisch genutzt, doch die Verantwortlichen sehen noch weiteres Potenzial für mehr Effizienz. Ein breites Bündnis aus 13 Branchenverbänden unterstützt nun den Ansatz der Landesregierung für eine klimafreundliche Forstwirtschaft, bei der Holzenergie dazu beiträgt, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und gleichzeitig lokale Ökosysteme zu stärken.
Holzenergie bietet eine erneuerbare und klimaneutrale Alternative zu herkömmlichen Heizquellen. Durch die Nutzung von Waldpflegeholz – das oft für andere Zwecke nicht verwertbar ist – zur Wärme- und Stromerzeugung werden Abfälle vermieden und Emissionen reduziert. Dieser Ansatz erhöht zudem die Energiesicherheit und schafft ein widerstandsfähigeres Wärmenetz.
Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg arbeitet mit Akteuren zusammen, um die klimaneutrale Bilanz von Holzenergie in Gesetzen und Förderprogrammen angemessen zu berücksichtigen. Ziel ist es, sie effektiver in die Klimaschutzstrategien zu integrieren. Ein vorbildliches Beispiel ist die Firma Häussermann Stauden+Gehölze GmbH in Möglingen, die eine 850-Kilowatt-Holzheizanlage betreibt. Das Unternehmen befeuert sie ausschließlich mit Schnittabfällen aus der Baumschul- und Landschaftspflege und zeigt damit, wie lokale Betriebe nachhaltige Praktiken umsetzen können.
Unterstützung erfährt die Initiative von einer vielfältigen Allianz, zu der Waldbesitzer, Landwirtschaftsverbände, Erneuerbare-Energien-Befürworter und kommunale Einrichtungen gehören. Gemeinsam argumentieren sie, dass Holzenergie nicht nur den Umstieg auf saubere Heizsysteme fördert, sondern auch die Anpassungsfähigkeit der Wälder an den Klimawandel stärkt. Durch die Nutzung von Holz, das sonst ungenutzt bliebe, wird eine Kreislaufwirtschaft gefördert und gleichzeitig werden natürliche Ressourcen geschont.
Der Vorstoß für Holzenergie in Baden-Württemberg unterstreicht deren doppelten Nutzen: die Reduzierung von CO₂-Emissionen und die bessere Verwertung von Waldreststoffen. Mit Betrieben wie der Häussermann Stauden+Gehölze GmbH, die die Technologie bereits einsetzen, setzt die Region Maßstäbe für nachhaltiges Heizen. Die nächsten Schritte bestehen darin, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, um diese erneuerbare Ressource langfristig zu stärken.
