Neues IHK-Bildungszentrum in Ulm: Modernisierung der beruflichen Ausbildung bis 2028
Gretel BirnbaumNeues IHK-Bildungszentrum in Ulm: Modernisierung der beruflichen Ausbildung bis 2028
In Ulm entsteht an der Ensingerstraße 4 ein neues Bildungszentrum für die Industrie- und Handwerkskammer (IHK) Ulm. Das von Architekt Michael Braun von Braun · Hessel Architekten geplante Projekt soll die berufliche Ausbildung in der Region modernisieren. Nach dem Abriss des bestehenden Gebäudes sollen die Bauarbeiten Anfang 2026 beginnen.
Das neue Haus der Bildung ersetzt einen älteren Bau und führt die lange Tradition der beruflichen Weiterbildung in Ulm fort, die bis ins Jahr 1948 zurückreicht. Die 1.800 Quadratmeter große Einrichtung wird zwölf moderne Schulungsräume umfassen, in denen bis zu 300 Teilnehmer gleichzeitig Platz finden. Das offene und transparente Design unterstreicht das Engagement der IHK Ulm für Nachhaltigkeit, Innovation und Zusammenarbeit.
Das Wirtschaftsministerium Baden-Württembergs steuert 4,7 Millionen Euro zum Projekt bei. Die Gesamtkosten werden auf 18,7 Millionen Euro geschätzt, wobei sich die Finanzierung auf Bund (45 Prozent), Land (25 Prozent) und die IHK Ulm selbst (30 Prozent) verteilt. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Jährlich nehmen über 4.500 Menschen an den Weiterbildungsprogrammen der IHK Ulm teil. Viele dieser Kurse werden in das neue Zentrum verlegt, um Fachkräfte zu sichern und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken.
Das Projekt schafft eine moderne Lernumgebung für tausende Teilnehmer pro Jahr. Mit Unterstützung von Land und Bund wird das Zentrum zu einem zentralen Standort für die berufliche Bildung in Baden-Württemberg. Der Abriss des Altbaus markiert den Baubeginn im Frühjahr 2026.
